Do, 23. November 2017

Zu wenig Punkte

21.02.2013 09:16

Vanek-Klub Buffalo trennt sich von Coach Lindy Ruff

Thomas Vanek erhält erstmals in seiner NHL-Karriere einen neuen Trainer. Die Buffalo Sabres haben sich am Mittwoch von ihrem Langzeitcoach Lindy Ruff getrennt. Der NHL-Klub reagierte damit auf den schwachen Saisonstart mit lediglich sechs Siegen aus 17 Spielen. Vanek war bisher der einzige Lichtblick für die Sabres. Der Österreicher führt mit 25 Punkten sowie zwölf Toren die Scorerwertung und die Schützenliste an.

Ruff betreute Buffalo seit 1997 und war damit der längstdienende Trainer der NHL. In allen nordamerikanischen Profiligen ist nur NBA-Trainer Gregg Popovich bei den San Antonio Spurs noch länger im Amt. Schon den Großteil seiner aktiven Karriere hatte Ruff in Buffalo verbracht. 1999 führte er die Sabres als Chefcoach ins Stanley-Cup-Finale.

Vanek konnte seinen Coach nicht retten
Vanek, der 2005 unter Ruff für die Sabres in der besten Eishockey-Liga der Welt debütiert hatte, war unter seinem Langzeitcoach zuletzt zum absoluten Führungsspieler avanciert. Trotz der aktuellen Hochform des 29-Jährigen setzte es für Buffalo zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen. Das 1:2 am Dienstag zu Hause gegen die Winnipeg Jets war Ruffs letztes von mehr als 1.000 Spielen an der Sabres-Bande.

"Das ist ein emotionaler und harter Tag"
Vanek selbst zeigte sich betroffen: "Er ist in meinen Augen immer noch das Gesicht von Buffalo. Das ist ein emotionaler und harter Tag. Er ist jetzt ein Toptrainer am Markt und jeder Klub, der ihn verpflichten wird, bekommt einen großartigen Coach. Es ist ein trauriger Tag." Vanek sprach aber auch von einigen Aufs und Abs in der gemeinsamen Zeit mit Ruff. Der Flügelstürmer hatte seit seinem NHL-Debüt 2005 unter Anleitung des 53-Jährigen gespielt.

Rolston coacht interimsmäßig bis Saisonende
Bis zum Saisonende wurde Ron Rolston als Interimstrainer installiert. Sein Debüt gibt der 45-Jährige am Donnerstag in Toronto. Rolston betreute bisher das Buffalo-Farmteam Rochester Americans in der AHL. Laut General Manager Darcy Regier könnte Rolston aber auch zur Dauerlösung werden. "Wir geben uns und ihm die Möglichkeit, einander besser kennenzulernen, und wenn die Sache gut läuft, wird er die Chance bekommen, Head Coach zu werden", sagte Regier.

Die Entscheidung, sich von Ruff zu trennen, sei schwer gewesen. "Die Eishockey-Welt weiß, was ich und der ganze Klub für Lindy Ruff empfinden, nicht nur als Trainer, sondern auch als Persönlichkeit. Seine Qualitäten haben uns diese Entscheidung sehr schwer gemacht", betonte Regier.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden