Di, 17. Oktober 2017

Ständiger Begleiter

18.02.2013 13:55

Smartphone beim Essen für Mehrheit unerlässlich

Das Smartphone, der beste Freund des Menschen? Einer aktuellen Umfrage des IT-Unternehmens Citrix in den USA zufolge trifft das auf immer mehr Nutzer zu. Bei über zwei Dritteln der insgesamt 1.000 befragten US-Amerikaner ab 18 Jahren geht die Liebe zu Smartphone und Tablet inzwischen sogar so weit, dass sie selbst beim Essen ihre Hände nicht von ihren mobilen Geräten lassen können.

Citrix zufolge verbringen US-Amerikaner inzwischen nahezu jede wache Minute mit ihren Smartphones oder Tablets, sei es in der Früh, um Nachrichten und Status-Updates zu checken, beim Mittagessen oder um abends heimlich Reality-TV-Shows zu gucken.

69 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass es einen Tag oder weniger her sei, seit sie das letzte Mal eine Mahlzeit zu sich genommen hätten, ohne ihr Mobilgerät währenddessen zu nutzen. Dieses Phänomen sei jedoch keineswegs eine Frage des Alters, betonen die Studienautoren.

Bei den sogenannten Millenials, also jener Generation, die um die Jahrtausendwende im Teenageralter steckte, ist der Anteil derer, die beim Essen zum Smartphone greifen, mit 66 Prozent sogar am geringsten. Bei der vorhergehenden Generation steigt der Anteil bereits auf 68 Prozent, bei den nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen Babyboomern liegt er mit 71 Prozent am höchsten.

Mobilgerät als Mittel gegen Langeweile
Als Hauptgrund für den Griff zum Smartphone gaben 64 Prozent der Befragten an, dass sie damit der Langeweile zu entgehen hofften. Nur 32 Prozent hingegen gaben an, dass sie ihre Mobilgeräte nutzen, "um Freunde oder Familie zusammenzubringen". Dies lasse den Schluss zu, so Citrix, dass Amerikaner ihre Freizeit lieber mit ihren mobilen Geräten als einem "echten" Freund verbringen würden. Bei der Mehrheit der Befragten (55 Prozent) geht dies sogar so weit, dass sie einem Ratschlag aus dem Internet mehr Vertrauen entgegenbringen als von ihren Eltern.

Selbst gefilmte Kinder-Videos unerwünscht
Interessante Ergebnisse förderte die Umfrage auch über die bevorzugten bzw. unbeliebten Inhalte der Nutzer zutage. Befragt danach, welche Videos weniger oft von anderen geteilt werden sollten, nannten 45 Prozent von insgesamt 52 Prozent der Befragten, die sich durch Videos belästigt fühlen, "Videos mit Kindern" an erster Stelle. Auf den Plätzen zwei und drei mit 42 und 41 Prozent landeten selbst gefilmte Urlaubsgrüße und Haustiervideos. Im Gegenzug gaben 52 Prozent der Befragten an, keinerlei Gewissensbisse zu haben, selbst derartige Videos an Freunde oder Familie zu verschicken.

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