Fr, 15. Dezember 2017

1 Jahr nach Unglück

12.02.2013 09:30

Holländische Royals zum Skiurlaub in Lech eingetroffen

Die niederländische Königsfamilie ist am Montag zu ihrem alljährlichen Winterurlaub in Lech am Arlberg eingetroffen. Bürgermeister Ludwig Muxel bestätigte die Ankunft der holländischen Royals, wollte ansonsten aber keine weitere Auskunft geben. Durch das tragische Lawinenunglück um Prinz Friso im vergangenen Jahr findet der heurige Besuch der Königsfamilie unter besonderen Vorzeichen statt.

Friso war am 17. Februar 2012 mit einem befreundeten Lecher Hotelier bei Lawinenwarnstufe 4 in einen Hang im freien Skiraum eingefahren. Dabei löste sich ein Schneebrett, das den Prinzen verschüttete. Nach rund 20 Minuten wurde er aus den Schneemassen gerettet, anschließend musste er 50 Minuten reanimiert werden. Während dieser Zeit erlitt Friso schwerste Gehirnschäden. Es ist ungewiss, ob er jemals wieder das Bewusstsein erlangen wird.

Neben Königin Beatrix, die am 30. April abdankt, wurden auch ihr ältester Sohn und Kronprinz Willem-Alexander, seine Frau Maxima und ihre drei Töchter in Lech angekündigt. Die Familie wohnt dabei stets im renommierten Hotel "Post", wo sie üblicherweise zwei Wochen bleibt. Auch Prinzessin Mabel, die Frau von Prinz Friso, wird mit ihren Töchtern in Lech sein. Mabel lebt in London, wo der 44-jährige Friso nach seinem Unfall in einer Spezialklinik im Koma liegt.

Mabel beim Fototermin nicht dabei
Am 18. Februar ist ein Fototermin mit der Oranje-Familie angesetzt. Daran wird Prinzessin Mabel allerdings "aus persönlichen Gründen" nicht teilnehmen, erklärte der holländische Königshof. "Prinzessin Mabel ist dankbar, dass die Medien ihre Privacy und die ihrer Familie im vergangenen Jahr respektiert haben." Sie hoffe und erwarte, dass dies auch während ihres Aufenthaltes in Lech der Fall sei.

Die Oranjes kommen bereits seit 1959 in das damalige kleine Bergdorf bzw. den heutigen Nobelskiort auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs. "Das zeigt auch die besondere Wertschätzung der Familie Lech gegenüber", sagte Muxel. Umgekehrt gebe die Gemeinde ihr Bestes, damit sich die Königsfamilie in ihrem Skiurlaub "wohl und wie zu Hause" fühle. Am guten Verhältnis zur Königsfamilie habe das Lawinenunglück nichts geändert.

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