Fr, 17. November 2017

F1-Tests in Jerez

08.02.2013 18:36

Vettel holt erneut Platz drei, Bestzeit für Räikkönen

Sebastian Vettel hat am letzten Tag der Testfahrten in Jerez de la Frontera mit seinem neuen Red Bull erneut den dritten Platz belegt. Der dreifache Formel-1-Weltmeister benötigte am Freitag auf dem ehemaligen Grand-Prix-Kurs für seine schnellste Runde 1:18,565 Minuten. Vettel, der sich am Vortag ebenfalls als Dritter eingereiht hatte, war 0,417 Sekunden langsamer als Kimi Räikkönen.

Der Finne fuhr im Gegensatz zu Vettel die Tagesbestzeit im Lotus auf den schnelleren weichen Reifen. Als Zweiter betrieb der Franzose Jules Bianchi im Force India beste Eigenwerbung für einen Vertrag als Stammfahrer. Lewis Hamilton kam im Mercedes auf den sechsten Platz: Der Brite erwies sich mit 145 Runden auf dem 4,428 km langen Kurs als fleißigster Tester am Freitag, nachdem Teamkollege Nico Rosberg am Vortag mit 148 Runden ein noch etwas größeres Pensum absolviert hatte.

Ferrari verschwand unter Rauchwolke
Ferrari erlebte am letzten der Übungstage in Jerez hingegen keine allzu erbaulichen Stunden. Der neue F138, den Felipe Massa am Vortag noch zur Wochenbestzeit gesteuert hatte, verschwand am Vormittag unter einer dicken Rauchwolke. Ersatzpilot Pedro de la Rosa musste den mächtig qualmenden Ferrari auf seiner zweiten Abstimmungsrunde schon abstellen. Erst Stunden später kehrte er zurück auf den Kurs.

Vettel: "Kann in Australien ganz anders aussehen"
Weitere Aufschlüsse könnten die nächsten Testfahrten geben. Vom 19. bis 22. Februar und vom 28. Februar bis 3. März haben alle elf Rennställe auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona die nächsten Gelegenheiten fürs weitere Feintuning an den neuen Autos. "Selbst wenn es einen Favoriten nach den ersten drei Tests geben sollte, kann das in Australien ganz anders aussehen", meinte Vettel.

Dass er rund fünf Wochen vor dem Rennen am 17. März in Melbourne noch nicht auf dem ersten Platz geführt wurde, störte den 25-Jährigen nicht sonderlich: "Wenn es eine Phase gibt, in der es am unwichtigsten ist, oben zu stehen, dann jetzt."

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