Di, 17. Oktober 2017

Wikipad kommt doch

08.02.2013 16:27

Gaming-Tablet mit Controller-Rahmen kostet 250 Dollar

Die Macher des schon fast tot geglaubten Gaming-Tablets Wikipad haben den Preis und den Veröffentlichungstermin für ihr Tablet enthüllt. Demnach soll das Tablet mit dem Controller-Rahmen noch in diesem Frühjahr zum Preis von 250 Dollar auf den US-Markt kommen. War es anfangs als Zehn-Zoll-Tablet angekündigt worden, weist das Tablet nun eine Diagonale von sieben Zoll auf. Die Entscheidung begründet der Hersteller damit, dass ein Sieben-Zoll-Tablet besser in der Hand liege und günstiger verkauft werden könne.

Die Ausstattung des Wikipad liest sich vielversprechend. Ohne Controller-Dock entspricht es in seinen Abmessungen jetzt ungefähr Googles Nexus 7, wobei das Google-Gerät ein klein wenig schwerer und länger ist. Auflösung und Display-Größe sind gleich: In beiden Tablets steckt ein Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 mal 800 Pixeln. Die Diagonale beträgt sieben Zoll. In beiden Geräten steckt ein Tegra-3-Prozessor von Nvidia mit vier Kernen, und auch die Arbeitsspeicherausstattung ist mit einem Gigabyte die gleiche.

Tablet-Teil lässt sich in Controller-Rahmen versenken
Unterschiede gibt es hingegen bei der Speicherausstattung. Während das Google-Tablet zwischen 16 und 32 Gigabyte nicht erweiterbaren Flash-Speicher beherbergt, ist der Speicher im Wikipad 16 Gigabyte groß und kann mittels micro-SD-Karte nochmals um 32 Gigabyte erweitert werden. Eine Wikipad-Version mit Mobilfunkmodul wird es nicht geben, die Verbindung zum Internet kann ausschließlich über schnelles n-WLAN hergestellt werden. Ein GPS-Modul, Bluetooth und eine Zwei-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie komplettieren die Hardwareausstattung. Mit einer Akkuladung soll das Gerät ungefähr sieben Stunden durchhalten.

Die Besonderheit des Wikipad ist der mitgelieferte Controller-Rahmen, in den sich das Tablet versenken lässt. Auf ihm sind Steuerelemente angeordnet: Links ein Analogstick und ein Steuerkreuz, rechts ein weiterer Analogstick und vier Aktionsbuttons. Schultertasten an der Oberseite vervollständigen die Bedienelemente. Inklusive Controller-Rahmen bringt das Gaming-Tablet stattliche 760 Gramm auf die Waage, berichtet die IT-Website "Golem". Für lange Spiele-Sitzungen könnte sich das als etwas schwer erweisen.

Wikipad war ursprünglich als Zehn-Zoll-Gerät geplant
Ursprünglich war das Gerät als Zehn-Zoll-Tablet geplant und hätte bereits im Herbst (siehe Infobox) auf den Markt kommen sollen. Die Verzögerung begründen die Macher des Wikipad mit der Erkenntnis, dass ein Tablet mit sieben Zoll besser in der Hand liege und auch preislich attraktiver sei. Eine Zehn-Zoll-Version soll aber nachgereicht werden.

Das Wikipad reiht sich in eine ganze Riege von Android-Geräten ein, die um die Gunst der spielenden Käuferschar buhlen. Vom französischen Hersteller Archos ist bereits ein Gaming-Tablet auf dem Markt, das allerdings weniger Power als das Wikipad hat und sich nicht vom Controller-Teil trennen lässt. Und mit Project Shield (siehe Infobox) drängt auch Grafikkarten-Spezialist Nvidia auf den Markt für Android-Mobilkonsolen. Allerdings lässt sich das Nvidia-Gerät nicht als Tablet verwenden. Man darf gespannt sein, welches Android-Mobilgerät den Nerv der Gaming-Community am besten trifft. Über einen Europa-Starttermin schweigen sich die Wikipad-Macher übrigens noch aus.

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