So, 22. Oktober 2017

'Er kriegt jetzt Ruhe'

08.02.2013 10:12

Morgenstern pausiert noch bis zum WM-Auftakt

Schon seit dem 12. Jänner und einem 27. Platz in Zakopane pausiert Thomas Morgenstern und feilt im Hintergrund an seiner (WM-)Form. Der 26-jährige Kärntner, seines Zeichens dreifacher Olympiasieger, fehlt nicht nur zum Auftakt der Team-Tour in Willingen, sondern wird überhaupt erst wieder bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Predazzo wettkampfmäßig erscheinen.

Morgenstern ist als Normalschanzen-Weltmeister von Oslo in Val di Fiemme Fixstarter und hat zuletzt auf der neuen Normalschanze in Planica trainiert. "Er hat dort drei Trainingseinheiten absolviert, wird diese Woche nicht springen und körperlich arbeiten", erklärte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner. Die Team-Tour geht ohne Morgenstern über die Bühne, ein Einsatz beim letzten Weltcup vor der WM in Oberstdorf (Skifliegen) wäre laut Pointner "ein schlechter Schachzug", zumal die ersten Herren-Skisprung-Medaillen bei der WM am 23.2. gleich vom kleinen Bakken vergeben werden.

In Sachen WM will sich Pointner nach den nächsten drei Weltcupbewerben in Willingen (2) und Klingenthal und noch vor Oberstdorf auf seine WM-Mannschaft festlegen. Noch hat er nicht entschieden, ob er fünf oder sechs Mann ins Fleimstal mitnimmt. "Bei fünf Leuten fällt bei den Einzelwettkämpfen der Quali-Druck weg, weil wir auf der kleinen und der großen Schanze den Titelverteidiger stellen."

"Thomas hat die Qualität, wir haben das System"
So eben auch Morgenstern, über dessen Formkurve Pointner auch aus der Ferne bestens informiert wird. Der Erfolgscoach steht in engem Kontakt mit Stützpunkttrainer Heinz Kuttin und versäumt keinen Trainingssprung von Morgenstern. "Ich habe eine Datenbank von allen Sprüngen seit 2002. Die Sprünge werden via Dropbox ganz modern durch die Gegend geschickt", erzählte Pointner lachend.

Morgenstern-Fans müssten sich jedenfalls keine Sorgen um den insgesamt zehnfachen Weltmeister (inklusive Skifliegen) machen. "Er hat heuer sicherlich schon gezeigt, dass er aufs Stockerl springen kann. Thomas kriegt die Ruhe, dass er auf Höhepunkte hinarbeiten kann und sich nicht jedes Weltcup-Springen beweisen muss. Er hat die Qualität und wir haben das System", versichert Pointner.

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