Mi, 22. November 2017

Kontingent fixiert

07.02.2013 17:02

Österreich mit acht Personen an Mali-Mission beteiligt

Acht Österreicher werden die EU-Mission im westafrikanischen Krisenland Mali unterstützen. Verteidigungsminister Norbert Darabos bestätigte am Donnerstag erstmals die Zahl und erklärte auch, in welchen Bereichen die Heeresangehörigen eingesetzt werden sollen: Sechs der Freiwilligen sollen als Ärzte bzw. Sanitäter im medizinischen Bereich tätig sein, zwei Stabsoffiziere sollen bei der Ausbildung der malischen Soldaten helfen.

Das Sanitätskontingent besteht laut Ministerium aus einem Chirurgen, einem Notarzt und vier Rettungssanitätern. Der Notarzt und die Sanitäter kommen vom Jagdkommando, der Chirurg aus dem Kommando Einsatzunterstützung, dem die militärmedizinischen Einrichtungen des Bundesheeres unterstehen. Laut Darabos hätten sich seit der Zusage Österreichs, in Mali aktiv zu werden, zahlreiche Freiwillige aus dem Bundesheer gemeldet.

"Das Bundesheer steht in bewährter Manier für die Umsetzung des politischen Auftrags in Mali bereit", sagte der Einsatzchef des Bundesheeres, Generalleutnant Christian Segur-Cabanac. Die konkreten Vorbereitungen laufen seit Montag. Noch müssen allerdings der Ministerrat und der Hauptausschuss im Parlament zustimmen.

Kontingent fix, Start unklar
16 EU-Staaten und Norwegen beteiligen sich an der Mission EUTM. Insgesamt sind 500 Mann im Einsatz. Der Start der Ausbildungsmission zum Training der malischen Streitkräfte steht noch nicht fest. Derzeit gehen Beobachter von einem Termin Ende Februar oder Anfang März aus. Am Mittwoch hatte Frankreich angekündigt, sich etwa ab diesem Zeitpunkt schrittweise aus Mali zurückziehen zu wollen, sollte der Einsatz nach Plan verlaufen (siehe Infobox).

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