Fr, 24. November 2017

Neues Video

06.02.2013 14:34

Project Shield: Nvidia zeigt die Streaming-Funktion

Der Grafikhardware-Spezialist Nvidia hat in einem neuen Video die Streaming-Funktionen seines kommenden Android-Spielehandhelds präsentiert. Im Video wird das PC-Game "Borderlands 2" von einem mit Nvidias Geforce-GTX-680-Grafikchip ausgestatteten Rechner auf Project Shield gestreamt - und zwar erstaunlich flüssig.

Nvidias Project Shield könnte die eierlegende Wollmilchsau für PC-Spieler werden. Die Mobilkonsole mit Android-Betriebssystem versteht sich nämlich nicht nur auf den Umgang mit Android-Games, sondern gibt auf ihrem Display auch Streams von PC-Spielen wieder. Das heißt, dass PC-Spieler mit Project Shield künftig ihre Lieblingsgames gemütlich auf dem Sofa spielen können – wenn die Streaming-Funktion hält, was sie verspricht.

Wie das deutsche IT-Portal "Golem" berichtet, überzeugte jedoch gerade die Streaming-Funktion von Project Shield bei der ersten Präsentation auf der CES in Las Vegas noch nicht völlig. Bei der Präsentation seien deutlich sichtbare Verzögerungen zwischen dem Bildschirm des Shield und einem Fernseher wahrgenommen worden, berichtet die Website.

Streaming bei "Borderlands 2" klappt sehr flüssig
Dem ist in Nvidias aktueller Video-Demonstration nicht mehr so. "Borderlands 2" scheint problemlos vom PC auf die Mobilkonsole gestreamt zu werden, Verzögerungen sind dabei keine sichtbar. Allerdings gibt die Website zu bedenken, dass es sich in der Vorführung um einen recht schnellen PC handeln dürfte, schließlich kostet allein die verbaute Grafikkarte (Geforce GTX 680) mindestens 440 Euro. Nvidia beteuert jedoch, dass die Funktion auch mit günstigeren Grafikkarten ab einer GTX 650 kompatibel sein wird.

Der Hardwarehersteller will ab sofort regelmäßig neue Informationen zum kommenden Android-Handheld liefern. Pro Woche sollen künftig zwei Videos zu Project Shield auf Nvidias YouTube-Kanal erscheinen, die das Gerät in Aktion zeigen. Wann die lang erwartete Android-Mobilkonsole auf den Markt kommen und wie viel sie kosten wird, ist allerdings immer noch unbekannt.

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