So, 19. November 2017

Lindsey optimistisch

06.02.2013 19:22

Vonn: „Will mein Land bei Olympia in Sotschi vertreten“

Lindsey Vonn wird nach ihrem Sturz im Super-G so schnell wie möglich zurück in die USA fliegen und dort die notwendige Operation ihres verletzten rechten Knies durchführen lassen. Die Operation wird ihr Vertrauensarzt William Sterett in Vail im US-Bundesstaat Colorado durchführen. Trotz des Rückschlags zeigte sich die US-Amerikanerin am Mittwoch schon wieder zuversichtlich und blickt bereits in die Zukunft: "Ich will mein Land bei Olympia in Sotschi vertreten."

Vonn verabschiedete sich trotz der Verletzung und Schmerzen am ganzen Körper ohne Bitterkeit von Schladming. "Vor allem möchte ich mich bei den großartigen Ärzten bedanken", teilte die 28-Jährige am Mittwoch über den US-Skiverband mit. Auch ihre Fans hätten ihr mit viel Zuspruch in dieser schwierigen Zeit sehr geholfen, positiv zu bleiben, betonte die Olympiasiegerin in der Abfahrt und vierfache Gewinnerin des Gesamtweltcups.

Appell an die Teamkolleginnen
Vonn richtete auch ein aufmunternden Appell an das US-Team. "Lindsey will, dass die anderen jetzt die Medaillen holen, die sie selbst nicht mehr gewinnen kann", berichtete US-Damenchef Alexander Hödlmoser, der sich vom Ausfall seiner Nummer eins betrübt zeigte. "Natürlich ist so etwas sehr enttäuschend", sagte der Salzburger, der seit 16 Jahren bei den US-Damen tätig ist.

Kreuz- und Innenband gerissen
Die 28-jährige Vonn hatte sich bei ihrem Sturz einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie sowie miteinhergehend eine Verletzung des Schienbeinkopfes zugezogen und war mit dem Helikopter ins Schladminger Krankenhaus geflogen worden. Während die Bänderverletzungen operativ versorgt werden müssen, braucht die knöcherne Verletzung laut Sterett lediglich Schonung. Ob mehrere Operationen nötig seien, werde man aber erst nach dem ersten Eingriff wissen.

"Werde so hart wie möglich arbeiten"
Vonn bestätigte außerdem, dass trotz dieses schweren Rückschlages ein Rücktritt für sie kein Thema ist. "Ich kann versichern, dass ich so hart wie nur möglich arbeiten werde, um bereit zu sein, mein Land in Sotschi vertreten zu können", sagte die Gewinnerin von 59 Weltcuprennen. Der Versuch, die bei 62 liegende Allzeit-Bestmarke von Annemarie Moser-Pröll auszulöschen, ist vorerst aber auf Eis gelegt. Im Februar 2014 finden in Russland die Olympischen Winterspiele statt.

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