Mi, 22. November 2017

WM-Splitter

17.02.2013 13:03

Shiffrin dachte im Triumph an ihr Idol Bode Miller

Im Ski-Zirkus grassiert derzeit das WM-Fieber. Hier erfährst du Heiteres, Skurriles und Extravagantes rund um den Event der Superlative in Schladming.

Shiffrin geht vor Miller auf die Knie
Michaela Shiffrin ging nach dem Goldmedaillengewinn im Slalom im Zielraum der Planai in die Knie. "Ich habe an Bode Miller gedacht, als er seinen ersten Titel gewonnen hat. Er war schon immer eines meine größten Idole, er hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Er ging damals auch in die Knie und ich wollte es ihm nachmachen", sagte die US-Amerikanerin.

Abschiedskonzert von Gabalier
"Servas die Madln, griaß eich die Buam. Ich will jetzt Schladming tanzen sehen!" Andreas Gabalier hat am Samstag vor dem letzten Renntag der alpinen Ski-WM das Abschiedskonzert des Sportevents in Szene gesetzt. Er hat weder mit seinen Reizen noch mit seinem Lob auf seine Heimat, die Steiermark, gegeizt und den 8.000 Zuschauern auf der Medal Plaza mit seinem "Volks-Rock'n'Roll" eingeheizt.

Hirscher ein "halber Tomba"
Alberto Tomba bezeichnete in einem Interview Marcel Hirscher als "netten Kerl" und "coolen Typ". Er traut ihm zu, dass er an die 54 Weltcup-Siege von Hermann Maier rankommen kann. Ob Tomba Parallelen zwischen sich und Hirscher sieht? "Marcel ist ein halber Tomba. Er hat vielleicht 70 Kilo, ich habe 100. Zu meiner Rennzeit hatte ich 92. Aber man sieht wie bei mir damals, dass sich sein Stil von den anderen abhebt. Die Technik mit den Carvingskiern ist anders, aber er erinnert mich sehr an mich."

Neureuther überlegt, nach Sotschi Auszeit zu nehmen
Nach Olympia 2014 will der deutsche Skistar Felix Neureuther einen "Strich" ziehen und seine weitere Karriereplanung machen. "Definitiv will ich mal eine Auszeit nehmen, zwei oder drei Monate komplett rausgehen. Ich habe mir überlegt, das vielleicht nach Sotschi zu machen", sagte der 28-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". "Mein Traum wäre, einen Monat als Guide in Kanada beim Heli-Skiing zu sein, dann zwei Monate mit dem Rucksack nach Australien."

500 Millionen sahen und hörten von Schladming
Die Österreich Werbung hat schon am Freitag in Schladming eine touristische Bilanz der alpinen Ski-WM gezogen: 500 Millionen Menschen dürften weltweit von den Weltmeisterschaften in Form von Artikeln gehört und die Bilder aus dem steirischen Ennstal gesehen haben. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hält das für einen "unschätzbaren Wert".

Mario Haas als Co-Kommentator fürs Radio im Einsatz
Zum "Radio-Star" im Bayerischen Rundfunk avancierte Sturms Jung- Fußball- Pensionist Mario Haas. Aus Spaß machte er bei einem steirischen Regional-Radiosender den Co-Kommentator beim Teambewerb Ski-WM. Davon bekam ein Reporter des Bayrischen Rundfunks Wind. Das bescherte Haas einen Kurzauftritt als "Co" im bayrischen Radio.

Motocross-Stars drücken Hirscher die Daumen
Marcel Hirschers zweite große sportliche Leidenschaft neben dem Skifahren ist das Motocrossen. Österreichs MX3-Weltmeister Matthias Walkner zählt dabei zu Hirschers besten Freunden. Und Walkner versammelte während eines Trainingscamps in Kalifornien Stars wie Josh Hansen, Ken Roczen, Ryan Dungey oder Eli Tomac vor der Kamera, um Hirscher alles Gute für Schladming zu wünschen. "Das war eine super Überraschung, ich hab' mich sehr gefreut", meinte Hirscher. Zahlreiche "Boxenluder" durften in der Grußbotschaft natürlich auch nicht fehlen.

Schönfelder: "ÖSV hat Marcel Hirscher nicht gemacht"
Für Routinier Rainer Schönfelder steht fest, dass der ÖSV an den Erfolgen von Marcel Hirscher nur eher geringen Anteil hat. "Der ÖSV hat Marcel Hirscher nicht gemacht. Das waren sein Vater und sein privates Team. Der ÖSV stellt ihm Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Pisten zur Verfügung. Das Projekt Hirscher würde in jeder Nation funktionieren, auch in Afghanistan", meinte der 35-jährige Kärntner.

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