Di, 21. November 2017

Nordische Kombi

03.02.2013 14:41

ÖSV-Team holt bei Teambewerb in Sotschi Rang drei

Österreichs Kombinierer haben beim Team-Weltcupbewerb am Sonntag in Sotschi den dritten Platz belegt. Auf die Sieger aus Deutschland fehlten Bernhard Gruber, Tomaz Druml, Lukas Klapfer und Wilhelm Denifl am Ende 9,3 Sekunden. Rang zwei ging an Frankreich.

Gruber, Sieger des Einzelbewerbs am Samstag, ging als Zweiter mit vier Sekunden Rückstand auf die Deutschen in den 4-x-5-Kilometer-Langlauf im Olympia-2014-Austragungsort. Der Salzburger übergab knapp vor Deutschland und Frankreich als Erster an Druml, der wiederum als Zweiter von Klapfer abgelöst wurde. Klapfer verlor danach etwas den Anschluss und schickte Denifl als Drittplatzierten 14,3 Sekunden hinter Deutschland ins Rennen. Der Tiroler kämpfte sich zwar wieder an Eric Frenzel und Jason Lamy Chappuis heran, musste den beiden Topläufern im Gesamtweltcup aber schließlich doch den Vortritt lassen.

Gruber: "Es fehlen nur noch Kleinigkeiten"
Die ÖSV-Kombinierer zeigten sich mit dem dritten Platz zufrieden. Bernhard Gruber etwa zog ein positives Resümee. "Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, dass wir ganz oben am Podium stehen, das hat man heute offensichtlich gesehen. Wenn wir es schaffen, diese in den Griff zu bekommen, sind wir sicherlich ganz vorne dabei." Wilhelm Denifl hob den Mannschaftsgeist hervor. "Für mich ist es einfach schön, in so einem Team zu starten. Der Zusammenhalt ist enorm gut und das konnten wir heute zu 100 Prozent auf die Loipe und auf die Schanze übertragen. Wenn wir so weiterarbeiten, reicht es dann vielleicht einmal für ganz oben."

Tomas Druml war nach seiner ÖSV-Team-Premiere glücklich. "Ich war zwar sehr nervös, konnte mich aber dann doch auf meine Aufgabe konzentrieren und sowohl im Springen als auch auf der Loipe eine gute Leistung zeigen." Laut Lukas Klapfer hat das ÖSV-Quartett am Sonntag praktisch das Maximum herausgeholt. "Vielleicht hätten wir taktisch im Langlaufrennen das ein oder andere noch besser machen können, aber das sind nur mehr Feinheiten."

Das Ergebnis:

1. Deutschland (Faißt, Rydzek, Kircheisen, Frenzel) 51:23,3 Minuten (1. Springen/2. Langlauf)
2. Frankreich (Lacroix, Braud, Laheurte, Lamy Chappuis) +2,7 Sek. (3./1.)
3. Österreich (Gruber, Druml, Klapfer, Denifl) +9,3 (2./4.)
4. Norwegen +17,5 (4./3.)
5. Tschechien +1:38,0 Minuten (6./6.)

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