Mo, 11. Dezember 2017

Nach Selbstmord

01.02.2013 15:11

Keine juristischen Schritte gegen Kate-Scherzanrufer

Nach ihrem Scherzanruf in der Londoner Klinik, in der die schwangere Herzogin Kate behandelt wurde, müssen die australischen Radiomoderatoren keine juristischen Schritte in Großbritannien befürchten, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Eine Krankenschwester hatte sich nach dem Telefonat das Leben genommen.

Die Krankenschwester hatte das Gespräch, in dem sich die Moderatoren als Queen Elizabeth II. und Thronfolger Prinz Charles ausgaben, an die Station weitergeleitet, auf der Kate lag. Dort gab eine andere Schwester private, aber harmlose Informationen über den Zustand der Herzogin preis.

"Wie dumm er auch war, der Telefonanruf war als harmloser Scherz gemeint", sagte Malcolm McHaffie von der Londoner Staatsanwaltschaft. "Die Konsequenzen daraus sind sehr traurig." Nach einer umfassenden Untersuchung aller Beweise gebe es keine Hinweise auf Totschlag. Dem Verdacht, dass Datenschutzrechte verletzt wurden, werde man nicht weiter nachgehen, weil das nicht im öffentlichen Interesse sei.

Die schwangere Frau des britischen Prinzen William war Anfang Dezember wegen schwerer Übelkeit in die Londoner Privatklinik gekommen - worüber Medien weltweit berichtet hatten. Die australischen Moderatoren hatten in der Klinik angerufen und sich auf die Station durchstellen lassen. Die Krankenschwester war Tage später tot entdeckt worden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden