Mo, 11. Dezember 2017

"jOBS"

28.01.2013 12:12

Steve Wozniak ärgert sich über Steve-Jobs-Film

Durchaus wohlwollend aufgenommen haben Apple-Fans die Premiere der Filmbiografie über Steve Jobs mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle am späten Freitag beim Sundance-Filmfestival in den USA. Nur einer, der es wissen muss, konnte dem Streifen namens "jOBS" nichts abgewinnen: Steve Wozniak. Gegenüber dem US-Blog "Gizmodo" kritisierte der Apple-Mitgründer einige zentrale Passagen als "total falsch". Zudem seien Outfit und Look nicht zutreffend gewesen.

"Unser Verhältnis war völlig anders, als es dargestellt wird", ärgert sich Wozniak (im Bild links) über eine Szene, in der Jobs seinen Freund zu überzeugen versucht, dass die Welt reif für Computer sei. "Die Idee, einen Computer gesellschaftsfähig zu machen, stammt nicht von Jobs. Er kam aus dem Verkauf und war ein Meister darin, meine Designs gewinnbringend an den Mann zu bringen." Zudem hätten sie nie wie Profis ausgesehen. "Wir waren Kinder. Ich trug niemals eine Krawatte, sondern Jeans und immer dasselbe blaue T-Shirt."

Seine Beziehung zu Steve Jobs sei ganz anders gewesen als im Film dargestellt, kritisiert Wozniak in einer E-Mail gegenüber "Gizmodo". Wer sich ein genaueres Bild über die Anfangstage bei Apple verschaffen wolle, solle daher besser sein Buch mit dem Titel "iWoz: Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitbegründete" lesen, so Wozniak.

Die Leinwandbiografie "jOBS" mit Ashton Kutcher in der Rolle des einstigen Apple-Chefs war am späten Freitag beim Sundance-Filmfestival in Park City im US-Bundesstaat Utah uraufgeführt worden. Sie konzentriert sich auf Jobs' Erfolg mit Produkten wie iPod und iPhone. Regisseur des Films ist Joshua Michael Stern ("Swing Vote - Beste Wahl"). In den US-Kinos soll der Film am 19. April anlaufen. Ob es "jOBS" auch über den großen Teich nach Europa schaffen wird, ist derzeit nicht bekannt.

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