Di, 21. November 2017

WM in Schladming

27.01.2013 10:31

Training als letzte Chance für Sprung ins Abfahrtsteam

Das rot-weiß-rote Männer-Quartett für die WM-Abfahrt am 9. Februar in Schladming wird erst nach den beiden Trainings auf der Planai fixiert werden. "Ich denke, da bekommt jeder noch einmal eine faire Chance, sich zu qualifizieren. Da wird man sehen, wer sich auf Anhieb mit dem Hang sehr gut anfreunden kann", sagte ÖSV-Herren-Cheftrainer Mathias Berthold nach der Abfahrt in Kitzbühel.

Der Steirer Klaus Kröll mit fünf Top-Ten-Platzierungen und der Streif-Dritte Hannes Reichelt (zuletzt 1., 3. und 3.) aus Salzburg dürfen sich laut Berthold als Fixstarter sehen. Sehr gute Chancen hat wohl auch der Kärntner Max Franz, der nach dem zweiten Platz zu Saisonbeginn in Lake Louise und überstandener Gehirnerschütterung infolge eines Sturzes im Beaver-Creek-Super-G am 1. Dezember als Fünfter in Kitzbühel zeigte, dass Angriffslust und Form stimmen.

Formkurve und Leistung als Kriterien
Berthold geht davon aus, dass er das volle WM-Geschlechter-Kontingent von 14 Läufern nützen kann, damit würden den Damen zehn Teilnehmerinnen plus Titelverteidigerinnen bleiben. Die Kriterien bei der Nominierung der Teams für die fünf Einzelbewerbe sind Formkurve und Leistung, sagte Berthold. "Weil das Training zugleich das Kombitraining ist, können wir theoretisch mit zwölf Athleten antreten."

Fraglich ist noch, ob Berthold aus "Platzgründen" einen aus der Abfahrtsplatz-Anwärter-Gruppe Romed Baumann, Florian Scheiber, Georg Streitberger, Joachim Puchner und Matthias Mayer daheim lassen muss. Mayer wird es mit Sicherheit nicht sein, denn der hat als Einziger bereits sein Super-G-Ticket sicher, Baumann ist fix Kombinierer. Am Mittwoch wird das offizielle WM-Team bekannt gegeben.

Berthold mit Abschneiden in Kitz zufrieden
Mit den Platzierungen drei für Reichelt, fünf für Franz, sechs für Kröll und acht für Streitberger in dem vom Südtiroler Dominik Paris gewonnenen Streif-Klassiker war Berthold zufrieden, auch wenn mehr drinnen gewesen sei: "Wenn man sieht, was möglich gewesen wäre, ist es ein bisschen ärgerlich. Unten haben sie es verhaut", erläuterte er, dass gleich mehrere Fahrer das Schicksal von Reichelt teilten.

"Hannes hat es im Training perfekt gemacht, im Rennen aber übertrieben. Er hat gedacht, dass er oben nicht so gut gefahren ist und ist - im Nachhinein gesehen - ein unnötiges Risiko eingegangen." Erfreulich sei, dass man gesehen habe, dass die Mannschaft auf die WM hin kompakt dastehe und der Speed stimme. Trainiert wird in den Tagen vor der Schladming-Anreise in Saalbach.

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