Sa, 18. November 2017

„Dumbo“ gerettet

25.01.2013 15:30

Burgenländer Familie ist auf das Schwein gekommen

Familie Hettlinger-Marton hat wirklich Schwein gehabt: Seit sie im vergangenen September einem kleinen Borstenvieh das Leben rettete und ihm ein Zuhause schenkte, ist nichts mehr wie vorher. "Dumbo", wie die Rüsselnase liebevoll getauft wurde, benimmt sich wie ein Hund und ist der Familie aus dem Burgenland sehr ans Herz gewachsen.

"Dumbo ist in einem nahe gelegenen Wildgehege von einem sehr jungem Muttertier geboren worden, das sich aber nicht um ihn gekümmert hat", erinnert sich Sigrid Hettlinger-Marton. "Er hätte keine Überlebenschance gehabt." Ihr Sohn kam zufällig dazu, als die anderen Schweine das Neugeborene angriffen, und ging dazwischen. "Der Besitzer wollte es wieder ins Gehege werfen, aber dann hat er es meinem Sohn geschenkt", so Hettlinger-Marton.

Dumbo musste aufgepäppelt werden
Die ganze Familie sei schon immer sehr tierlieb gewesen, so die Burgenländerin. Und so kam es dann, dass das Baby-Schweinchen als neues Mitglied aufgenommen wurde. "Wir hatten nicht viel Hoffnung, aber mit Babynahrung konnten wir ihn langsam aufpäppeln", berichtet Hettlinger-Marton. Eine anstrengende Zeit für alle Beteiligten, denn Dumbo musste - auch nachts - alle vier Stunden gefüttert werden. Sogar die Oma sprang als Pflegerin ein.

Von der Küche in den Garten
Anfangs campierte der kleine Dumbo in einer eigens für ihn gezimmerten Holzkiste in der Küche. Doch wie das bei Schweinen so ist, werden sie sehr schnell groß und schwer. Es galt, einen artgerechteren Schlafplatz für ihn zu finden. "Heute hat Dumbo sein eigenes Haus im Garten und lebt mit uns wie ein Hund. Er ist überall mit dabei, spielt mit Hund und Katzen und besteht auf seine tägliche Kuschelstunde."

"Haben ihn sehr ins Herz geschlossen"
Zum Alltag mit Schwein gehören für die Hettlinger-Martons das Füttern und Bürsten ebenso wie regelmäßiges Waschen und Tierarztbesuche. Doch der Aufwand lohnt sich, so die stolze "Schweinemama": "Es ist unglaublich, wie sehr wir ihn ins Herz geschlossen haben und wie froh wir sind, dass wir ihn retten konnten. Was wir an Zeit und Zuneigung investiert haben, bekommen wir täglich tausendfach zurück."

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