Di, 24. Oktober 2017

Kitzbühel-Fieber

25.01.2013 09:49

Hirscher bei der Eröffnung des „Krone“-Hauses

Ein Jubiläum und ein Glücksbringer für die WM in Schladming – bei der Eröffnung des "Krone"-Hauses in Kitzbühel am Donnerstagabend verriet Marcel Hirscher, warum er seinen neuen Talisman aber zu Hause lässt.

Eines kann man sagen: Er hat den Riecher für Stars – echte Stars. Und mit Marcel Hirscher hat sich Raika-Mann Leo Pruschak einen nebenbei noch authentischen, sympathischen und coolen Typen geangelt. Zusammen mit Sport-Promis wie Karl Schranz, Egon Zimmermann oder Michael Konsel hat der Bankmanager am Donnerstag in Kitzbühel das "Krone"-Weltcup-Haus eröffnet. Mit einer zünftigen Brettl-Jausn und einer Torte. Zu Marcels Jubiläum, denn der 23-jährige Salzburger feiert mit dem Slalom am Sonntag seinen 100. Weltcupstart.

Steirerhut als Glücksbringer
Für die Ski-WM in Schladming gab's schon jetzt einen Glücksbringer. Einen Steirerhut. "Auch wenn er den wahrscheinlich nie aufsetzen wird, weil ihn seine grüne Haube einfach auszeichnet, ziehe ich jetzt schon den Hut vor diesem Teufelskerl. Aber ich bin mir ziemlich sicher, die WM wird ein Riesenerfolg", grinste Pruschak.

Das denken wohl auch seine Fans. Von denen hat der Gesamtweltcupsieger jede Menge. Über 101.000 Personen haben auf seiner Facebook-Seite den "Gefällt mir"-Button gedrückt – damit ist Hirscher im sozialen Netzwerk Österreichs beliebtester Wintersportler. Vor Thomas Morgenstern und Anna Fenninger. Diese magische Grenze ist nur mit Erfolgen zu knacken. Der Salzburger postet fast täglich, hält seine Anhänger stets auf aktuellem Stand.

"Meinen Fans verdanke ich viel"
"Ja, das taugt mir. Meinen Fans verdanke ich viel", gestand Hirscher, der in Schladming seinen neuen Glücksbringer aber zu Hause lässt. "Ich hab' Leo schon gesagt, dass ich den nicht aufsetz. Da bleib' ich bei meiner Haube", grinste Marcel und gestand: "Ich bin ständig am Limit, aber irgendwann relativiert sich das, und dann wird's purer Genuss. Ich hoffe, dass auch Schladming ein richtiger Genuss wird."

Weniger erfolgreich war der Pokerabend im Casino für Ted Ligety. Volles Adrenalin – volles Risiko. All in – und aus war's. Ein kurzer Spaß für den Amerikaner. Geblufft wird ab Freitag aber ohnehin nicht mehr. Weder beim Kartenspielen – noch auf der Streif.

Die ÖSV-Abfahrer waren beim Haus-Gesang mit Abendessen beim Stanglwirt aber deutlich entspannter. Georg Streitberger, Joachim Puchner, Max Franz, Romed Baumann und Klaus Kröll musizierten mit dem Gastgeber. Der Stanglwirt begleitete auf der Ziehharmonika – seine Boy-Group auf Teufelsgeige, Gitarre und Hackbrett. Eine gelungene Einstimmung auf die Rennen. Zu denen auch ein weiterer Stargast kommen soll: Arnold Schwarzenegger steht auf einer geheimen Gästeliste für Kitzbühel.

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