Sa, 16. Dezember 2017

Beide schliefen

24.01.2013 17:07

NÖ: Feuerwehr rettet Mutter und Sohn vor Flammen

In letzter Sekunde haben Donnerstag früh Einsatzkräfte der Feuerwehr eine 66-jährige Pensionistin und ihren 47-jährigen Sohn im niederösterreichischen Stockerau aus einem brennenden Wohnhaus ziehen können. Die beiden hatten geschlafen und nicht bemerkt, dass in ihrem Badezimmer (Bild 2) ein Feuer ausgebrochen war.

Erst das Badezimmer, dann die Dachkonstruktion und schließlich sämtliche weiteren Räume im ersten Stock des Einfamilienhauses – so breiteten sich die Flammen aus und richteten nach und nach ihr Unheil an. Was dramatisch hätte enden können: Denn die Bewohner schliefen ahnungslos in ihren Betten und bemerkten nicht, in welcher Gefahr sie sich befanden.

Schlafende von Florianis rechtzeitig entdeckt
Feuerwehrkommandant Wilfried Kargl schilderte gegenüber der "Krone" den Einsatz der Florianis: "Wir wurden kurz nach halb sechs in der Früh von Zeugen alarmiert. Als wir am Einsatzort waren, brannte es bereits lichterloh." Sofort durchsuchten die Einsatzkräfte Zimmer für Zimmer und entdeckten noch rechtzeitig die beiden Schlafenden.

Per Rettung wurde die Frau wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Stockerauer Krankenhaus gebracht. Der Sohn kam mit einem Schock davon. "Die Ursache des Feuers war vermutlich ein Kabelbrand", erklärte Bezirksbrandermittler Martin Drexler nach der Besichtigung der Brandausbruchstelle im Inneren des Einfamilienhauses.

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