So, 19. November 2017

Trubel um Baby Milan

23.01.2013 14:35

Sogar die Beckhams verblassen gegen Shakira und Piqué

Tausende tippten mitten in der Nacht bei Twitter und Facebook Glückwünsche ein, aus Lateinamerika gratulierten sogar Staatspräsidenten wie Juan Manuel Santos aus Kolumbien. Reporter berichteten nachts live vor der Klinik in Barcelona für Sender in Mexiko, Kolumbien oder Japan. Und die spanische Zeitung "Sport" schrieb am Mittwoch groß auf Seite eins: "Ein Star wurde geboren."

Die Geburt von Milan, dem ersten Kind von Popstar und Hüftschwung-Queen Shakira (35) und Fußballweltmeister Gerard Piqué (25), hat viel Trubel ausgelöst. Sie zeigt auch: Die Kolumbianerin und der Spanier avancieren zum Super-Promipaar.

Alles nahm im Sommer 2010 seinen Lauf. Shakira lernte den auf den Tag genau zehn Jahre jüngeren Kicker - beide haben am 2. Februar Geburtstag - bei den Aufnahmen zum Videoclip des späteren WM-Hits "Waka Waka" kennen. Bei beiden habe es sofort gefunkt, sagen Freunde. Die Beziehung wurde aber erst Anfang 2011 offiziell bekannt.

Profit durch Liebesgeschichte
Beide sind Stars in ihren Bereichen - vor allem Shakira, die weit mehr als 70 Millionen Alben verkauft hat. Doch für beide sei es seitdem finanziell noch steiler aufwärtsgegangen, berichtete schon vor einiger Zeit die spanische Zeitung "El Pais", die von einer "lukrativen 'Waka Waka'-Beziehung" sprach. "Anfangs haben sie sich noch (vor den Medien) versteckt, aber bald haben sie damit begonnen, mit ihrem Verhältnis zu prahlen und daraus überall finanziellen Gewinn zu schlagen", kritisierte das Blatt.

In der Tat: Die Schwangerschaft Shakiras konnte im Internet wie kaum eine andere zuvor verfolgt werden. Piqué wurde vom respektierten Verteidiger zum allgegenwärtigen Sexsymbol. Er ließ sich unter anderem neben Hollywood-Star Scarlett Johansson für ein spanisches Modelabel fotografieren. Und Shakira kam nach den großen Erfolgen in Südamerika in Europa noch dicker ins Geschäft.

Beckhams verblassen dagegen
Inzwischen sind dagegen sogar Medienlieblinge wie David und Victoria Beckham verblasst. Fußballerisch und musikalisch sind der 37 Jahre alte englische Spieler und das 38 Jahre alte Ex-Spice-Girl sowieso deutlich unterlegen. Und auch Topmodel Gisele Bündchen und Football-Superstar Tom Brady kommen nach zwei Schwangerschaften nicht mehr mit.

Kein Wunder, ist doch der aus einem gut situierten Hause stammende und stets gut gelaunte FC-Barcelona-Profi Piqué mit einem angeblichen IQ von 140 sehr intelligent. Neben dem Fußball studiert er Wirtschaft.

Die knapp 1,60 Meter kleine Shakira war schon als Kind auf großen Erfolg programmiert. Im Karibik-Badeort Barranquilla kletterte sie mit vier erstmals auf die Bühne, mit 13 verließ sie die katholische Schule und wurde Musikprofi. Und mit 18 eroberte sie in vielen Ländern Südamerikas mit ihrer Mischung aus Folk, Pop und Rock die ersten Plätze der Charts. Doch das war der - damals noch dunkelhaarigen - Tochter eines pleitegegangenen Juweliers libanesischer Abstammung, die alle ihre Lieder selbst schreibt, nicht genug.

"Wusste als Kind, dass ich berühmt werde"
Sie ging nach Miami, begann eine Zusammenarbeit mit Emilio und Gloria Estefan und schloss sich zwei Jahre in einem Haus im Badeort Punta del Este in Uruguay regelrecht ein, um mithilfe von Wörterbuch und Sprachlehrern Songs auf Englisch zu komponieren. Das Album "Laundry Service" ging 13 Millionen Mal über die Theke, die USA und Europa entdeckten die "neurotische Perfektionistin, das kleine Erdbeben", wie Shakira sich selbst beschreibt.

"Ich wusste schon als Kind, dass ich berühmt werden und Stadien füllen würde", versichert Kolumbiens bekanntester Exportschlager ("Whenever, Wherever", "Hips Don't Lie") heute, fügt aber sofort an: "Es wäre lächerlich zu denken, dass der Erfolg immer und ewig dauern wird."

Die viel prämierte Schöne, die sich mit ihrer Stiftung "Pies Descalzos" (Barfuß) sowie als UNICEF-Botschafterin und Beraterin von US-Präsident Barack Obama für notleidende Kinder einsetzt, hat in letzter Zeit jedoch auch die Schattenseiten des Lebens kennengelernt. Zwei gefeuerte Ex-Angestellte wollen 250.000 Euro Entschädigung. Und auch ihr langjähriger Lebenspartner Antonio de la Rua, Sohn eines früheren argentinischen Präsidenten, verklagte sie Ende 2012 auf Zahlung von 76 Millionen Euro. Er habe sie als Manager reich gemacht, behauptet er. Gerichtstermin ist am 7. Februar in Barcelona.

Vorerst beschäftigt sich Shakira aber wohl nur mit einem kleinen Mann: dem Neugeborenen Milan.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden