Mo, 18. Dezember 2017

Opernball 2013

17.01.2013 14:37

Harald Glööckler kommt mit Adels-Entourage

Es wird wohl die opulenteste Loge am Wiener Opernball 2013: Der extravagante deutsche Designer Harald Glööckler wird das Fest am 7. Februar mit einer ganzen Entourage an Adeligen besuchen. "Ich freue mich sehr auf den Wiener Opernball und bin dort, um mit Freunden einen schönen Abend zu verbringen", jubiliert Glööckler. Über seinen Disput mit Richard Lugner will er sich nicht weiter äußern. "Das ist ein netter älterer Herr, jeder soll machen, was ihm Spaß macht", sagt er.

Glööckler gibt heuer sein Opernball-Debüt. "Ich wollte bereits ein paar Mal gehen, aber es ist sich zeitlich nie ausgegangen", so der Designer. Am 7. Februar will Glööckler dafür gleich zwei Jubiläen auf dem Fest feiern: 25 Jahre Partnerschaft mit seinem Lebensgefährten Dieter Schroth und das 25-jährige Bestehen seines Unternehmens. Dass der zur Opulenz neigende Stardesigner den prunkvollen Ball liebt, liegt auf der Hand. "Es ist ein so wundervolles Fest in einer wundervollen Location. Er ist traditionsbewusst, aber gleichzeitig extravagant. Und das Ganze mit einem Augenzwinkern - so wie ich", schwärmt er.

Dinner im Hotel Sacher
Der Modemacher wird einen Tag vor dem Opernball nach Wien fliegen und gemeinsam mit Freunden - "wie sich das gehört" - die Fürsten-Suite im Hotel Imperial bewohnen. "Vor dem Ball geht es zum obligatorischen Dinner im Hotel Sacher", sagt Glööckler. Begleitet wird der Deutsche von seinem Lebensgefährten, einigen engen Freunden wie Rita Schmidt und Skandal-Prinzessin Xenia von Sachsen, Michael Prinz von Preußen, Brigitta Prinzessin von Preußen sowie der Fürstin von Urach/Gräfin von Württemberg, seinem Management aus den USA und Deutschland, vier Bodyguards, seiner Visagistin und seinem Friseur. "Wenn nicht die opulenteste, haben wir auf jeden Fall die aristokratischste Loge", freut sich der Designer.

Welches Outfit der Exzentriker tragen wird, will er nicht verraten. "Die Vorschriften sind klar definiert: Frack bei Männern, daran werde ich mich selbstverständlich halten. Aber ich werde trotzdem schön glamourös sein", verspricht er. Lediglich von Xenia Prinzessin von Sachsen könnte er in Sachen Prunk noch übertroffen werden. "Es ist wie in der k.u.k.-Monarchie - ein bisschen 'too much'." Das einzige Problem bei so viel Glamour: Auf der Tanzfläche zieht man schnell die Blicke auf sich. "Wir müssen im Stillen Walzer üben, ohne Generalprobe geht mit unseren Roben gar nichts", meint Glööckler.

Disput mit Richard Lugner
Über seinen Disput mit Richard Lugner will sich Glööckler nicht weiter äußern. "Ich habe nichts gegen Richard Lugner, ich wollte nur klarstellen, dass ich nicht sein Gast bin. Wenn ich auf den Opernball gehe, dann miete ich mir selbst eine Loge und lasse mich nicht einladen und dafür bezahlen. Herr Lugner war übrigens Ende der 1990er-Jahre auf einer meiner Couture Shows in Stuttgart. Er rief bei uns an und fragte, ob er nicht eine Einladung bekommen könnte. Dort hat er auf meine Freundin Gina Lollobrigida eingeredet, dass sie ihn auf den Opernball begleiten soll. Sie jedoch wollte damals offensichtlich nichts mit Herrn Lugner zu tun haben."

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