Mo, 20. November 2017

Italiener sagen Nein

17.01.2013 10:48

Ferrari ist gegen ein Dreamteam mit Alonso und Vettel

Andere mögen Dreamteams im Sinn haben, die Scuderia Ferrari lässt das Träumen – Teamchef Stefano Domenicali erteilte bei der Ferrari-Saisoneröffnung in Madonna di Campiglio einer Zusammenführung der beiden Topfahrer Fernando Alonso und Sebastian Vettel unter dem Ferrari-Schild eine überraschend klare Absage. "Nummer-eins-Leute an einem Tisch zu versammeln, bringt mehr Nach- als Vorteile mit sich", so Domenicali.

"Das betrifft nicht nur die Formel 1, sondern im Allgemeinen die Sportwelt. Ein Dreamteam ist etwas Wunderbares, wenn es gut verwaltet wird und gut funktioniert", erklärte der Teamchef weiter, machte aber auch deutlich, dass er nicht daran glaubt, dass es funktionieren kann.

Besseres 2013er-Modell wichtiger als Vettel
Wichtiger als einen zweiten potenziellen Weltmeister-Fahrer im Team erachtet man es bei Ferrari, den Boliden für 2013 konkurrenzfähiger zu gestalten als das 2012er-Modell. "Unsere Aufgabe ist es, Fernando ein Auto zur Verfügung zu stellen, das seinen Fähigkeiten und seinem Killerinstinkt entspricht", so Domenicali.

Domenicali lobt Massa
Die Absage in Richtung Red-Bull-Star Vettel verband der Teamchef auch gleich mit Lob für die derzeitige Nummer zwei im Team, den Brasilianer Felipe Massa. "Ich denke, dass die schwierigste Phase von Felipes Karriere nun zu Ende ist. Seine Leistungen in der zweiten Saisonhälfte haben zudem viel zum Gewinn des zweiten Platzes in der Konstrukteurs-WM beigetragen."

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