Sa, 18. November 2017

Außer Lebensgefahr

17.01.2013 11:09

Nach Brand in Graz: Vierjährigem „geht es gut“

Jener vierjährige Bub, der bei einem Wohnungsbrand am Montag in Graz eine lebensbedrohliche Rauchgasvergiftung erlitten hatte, ist nun außer Lebensgefahr. "Es geht ihm gut, er sitzt aufrecht im Bett und schaut sich ein Buch an", so eine Sprecherin des LKH Graz am Donnerstag. Mutter und Sohn sollen nächste Woche befragt werden, sagte ein Brandermittler, Ruhe für die Familie sei jetzt wichtiger.

Ob der Kleine durch die Rauchgasvergiftung langfristig Schäden davontragen könnte, lasse sich noch nicht sagen, erklärte die Sprecherin. Man behalte den Kleinen zur Beobachtung noch im Spital.

Wann er nach Hause dürfe, könne noch nicht gesagt werden, seine Mutter sei jedenfalls bei ihm. Der sechsjährige Bruder, der bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten hatte, durfte das Spital bereits verlassen.

Brand "fahrlässig oder unabsichtlich" herbeigeführt
Die beiden Buben waren nach Erhebungen der Polizei allein zu Hause, weil die Mutter einkaufen gewesen war. Bei dem Brand, der laut einem Polizisten "fahrlässig oder unabsichtlich" im Kinderzimmer herbeigeführt wurde, war der Sechsjährige auf den Balkon der im dritten Stock gelegenen Wohnung geflüchtet. Von dort war er mit einer Drehleiter von der Feuerwehr gerettet worden.

Sein kleinerer Bruder dagegen wollte sich im Zimmer unter Decken verstecken und hatte Rauchgase eingeatmet. Nach der Bergung durch Feuerwehrleute war er in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden, am Mittwoch hatten die Ärzte die Aufwachphase eingeleitet.

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