So, 19. November 2017

Grusel-Schocker

16.01.2013 15:32

Jennifer Lawrence im „House at the End of the Street“

Jennifer Lawrence ist vielleicht nicht der einzige, aber mit Sicherheit der beste Grund, sich den Psychothriller "House at the End of the Street" (Kinostart: 17. Jänner) anzusehen. Die heute 22-jährige Schauspielerin hat nach dem Indie-Drama "Winter's Bone", für das sie 2010 Oscar-nominiert war, einen kometenhaften Aufstieg hingelegt und sich zwischen Blockbustern ("Die Tribute von Panem") und mainstreamigen Arthouse-Rollen ("Silver Linings") gut positioniert auf der Karriereleiter. Im mysteriösen Haus am Ende der Straße sieht man sie als rebellischen Teenager.

Der zweite Film von Mark Tonderai wurde bereits 2010 gedreht und Lawrence dafür verpflichtet, bevor ihr mit der Oscar-Nominierung alle Türen offenstanden. Und an ihr liegt es auch nicht, dass "House at the End of the Street" nur teilweise jene Spannung aufzubauen und Gruselmomente einzulösen vermag, die das Plakat und der Trailer nahelegen.

Tonderai setzt auf zahlreiche Wendungen und wahllos aneinandergereihte, konventionell inszenierte Schockeffekte, die der geheimnisvollen Dramatik letztendlich aber nicht helfen. Und man hat mehrfach das Gefühl, dass man die Horrorästhetik bei anderen Filmen schon viel besser gesehen hat.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Ein genretechnisch grundsolider Psychothriller, der mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen punktet, allen voran Jennifer Lawrence, die uns peu à peu, gelenkt von jugendlich-naiver Neugier, in ein albtraumhaftes Szenario hineinzieht, das für Gänsehaut pur und schreckgeweitete Pupillen sorgt.

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