Di, 21. November 2017

Lena, Max & Co.

25.01.2013 11:59

Wie Sie einen schönen Namen für Ihr Baby finden

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, beginnt für viele werdende Eltern die spannende Suche nach dem perfekten Namen für ihr Baby: Er soll schön sein, möglichst selten und gut zum erhofften Charakter des Kindes passen – kurz, ein perfekter Begleiter für das gesamte Leben des Nachwuchses sein. Welche Überlegungen bei der Namenssuche mitspielen können, erfahren Sie hier.

Tipp 1 – Klischeenamen vermeiden
Vermeiden Sie Vornamen, die bei Ihnen Assoziationen auslösen. Wenn Sie mit Richard einen bestimmten Baumeister verbinden, und Käte sich für Sie wie eine ältliche Tante anhört, sollten Sie von diesen Namen eher die Finger lassen. Auch Namen, die eng mit Personen aus dem Bekanntenkreis verknüpft sind, fallen meist weg.

Sie sollten zusätzlich beachten, ob einem Namen unabhängig von Ihren Assoziationen allgemeine Vorurteile bzw. Attribute zugeordnet werden. Denn wenn ein Name allgemein nicht sehr positiv besetzt ist, färbt das ab.

Auch Fantasienamen bzw. Namen bekannter Figuren oder Personen aus Film, Fernsehen und der Promiwelt, wie Paris oder Arielle, sollte man eher vermeiden.

Tipp 2 – Klein, aber auch groß
Beachten Sie bei der Namenswahl, dass manche Namen zwar bei einem Baby sehr süß sind, bei erwachsenen Menschen jedoch etwas seltsam anmuten können. Lilly ist etwa für ein kleines Mädchen perfekt, bei einer erwachsenen Frau jedoch unter Umständen etwas zu verspielt. Eva oder Lena können mit dem Kind mitwachsen. Genauso sollte Sie mit Namen achtgeben, die eher älter wirken, da sie bei kleineren Kindern merkwürdig anmuten können.

Tipp 3 - Im eigenen Familienstammbaum suchen
Es kann eine sehr schöne Tradition sein, die Namen der Großeltern oder Urgroßeltern weiterzugeben. Dadurch bleibt ein Stück Familiengeschichte lebendig. Eine Variante ist auch die Verwendung als zweiter Vorname. Vorsichtig sein sollten Sie mit der Namensgebung nach den eigenen Eltern bzw. den eigenen Vornamen, da dies zwangsläufig zu Verwirrungen führt, wenn dann immer ein "Groß ..." oder "Klein ..." vor den Namen gesetzt werden muss, um klarzustellen, wer denn nun eigentlich gemeint ist.

Tipp 4 – Passend zum Nachnamen
Auch wenn Jacqueline ein schöner Name ist, sollten Sie sich dennoch überlegen, ob dieser nicht besser zu einem französischen Nachnamen als zu Müller, Huber oder Pospisil passt. Die Namen sollten demselben Sprachraum entstammen.

Weiters ist Vorsicht geboten, wenn der Nachname mit einem Selbstlaut, also A, E, I, O oder U, beginnt. In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass der Vorname des Kindes nicht mit demselben Buchstaben endet, da der Name sonst nur schwer verstanden wird. Beispiel: Lena Achleitner oder Niko Oberhauser.

Tipp 5 – Kurz und lang
Achten Sie darauf, dass Vor- und Nachname auch längentechnisch zueinanderpassen. Haben Sie einen sehr langen Namen, sollte der Vorname eher kurz sein. Andernfalls stellen Sie Ihr Kind später einmal vor Probleme, alleine schon, was den Aufdruck des Namens auf z.B. Bankomatkarten angeht.

Tipp 6 – Moderne Namen
Auch wenn Lea und Lukas im Trend sind, sollten Sie sich überlegen, ob Sie wirklich einen derartigen Namen wählen wollen, denn spätestens im Kindergarten wird Ihr Kind einige Doppelgänger haben.

Tipp 7 – Abwandlungen und Reime
Überlegen Sie, welche Spitznamen und Reimworte sich von dem Namen ableiten lassen. Finden Sie zu viele oder solche, die Ihnen widerstreben, dann besser Finger weg von dem Namen.

Tipp 8 – Favoriten
In erster Linie muss der Name Ihnen und Ihrem Partner gefallen. Sie sollten daher zu Beginn getrennt voneinander überlegen und dann einen Abgleich machen. Jeder kann seine drei Favoriten auf einem Zettelchen notieren - vielleicht gibt es ja schon im ersten Durchgang Übereinstimmungen. Wenn nicht, können Sie Namensbücher zu Rate ziehen und sich austauschen, was bei der Namensfindung wichtig ist.

Und: Lassen Sie sich nicht von anderen unter Druck setzen. Es ist egal, was Großeltern sowie Onkel und Tanten in spe von Ihrer Wahl halten. Es kann in diesem Zusammenhang eine gute Entscheidung sein, den Namen bis zur Geburt geheim zu halten, um sich Anregungen und Ratschläge zu ersparen.

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