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10.01.2013 11:35

Haftstrafe für Ex-Skispringer Harri Olli

Ein Gericht der finnischen Stadt Lahti hat den früheren Skispringer Harri Olli zu viereinhalb Monaten Haft wegen Körperverletzung und Verkehrsdelikten unter starkem Alkoholeinfluss verurteilt.

Der 27-jährige WM-Zweite von 2007 hatte seine Karriere vor einem Jahr wegen Erfolglosigkeit faktisch beendet. Er gewann insgesamt drei Weltcup-Konkurrenzen. Die zweite Strafe seit einem Urteil im vorigen Sommer kann er ersatzweise durch Ableistung eines Sozialdienstes über 130 Tage verbüßen.

Mittelfinger für die Sprungrichter
In der Saison 2010/11 hatte Olli für Aufsehen gesorgt, weil er in Kuusamo nach verpatzter Qualifikation den Mittelfinger zeigte. Er wurde dafür von der FIS für ein Springen gesperrt und anschließend auch aus dem finnischen Verband ausgeschlossen. In Folge der Mittelfinger-Affäre kündigte auch der langjährige Trainer Kimmo Kykkänen die Zusammenarbeit mit Olli.

Parallelen zu Nykänen
Finnische Medien erinnerten in ihren Berichten an den Fall des Ex-Skispringers Matti Nykänen. Der vierfache Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister war wegen Alkoholexzessen sowie Gewaltdelikten ebenfalls mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zuletzt wurde Nykänen 2010 wegen Misshandlung seiner Frau in erster Instanz zu 16 Monaten Haft verurteilt.

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