Do, 19. Oktober 2017

Start noch heuer?

09.01.2013 08:17

Neue Spekulationen über Billig-iPhone von Apple

Die Gerüchte über ein billigeres iPhone erhalten neuen Aufwind. Nach Informationen des "Wall Street Journal" arbeitet Apple an einer günstigeren Variante und könnte das Gerät noch heuer auf den Markt bringen. Der Preis könne unter anderem mit einem Gehäuse aus Plastik statt Aluminium wie beim aktuellen iPhone 5 gesenkt werden, hieß es unter Berufung auf Insider. Das Innenleben könne teils gleich sein; teils könnten auch Komponenten aus älteren iPhone-Modellen genutzt werden.

Schon seit mehreren Jahren tauchen - vermutlich auch aus Marketingüberlegungen - immer wieder Spekulationen über ein günstigeres iPhone auf, mit dem Apple vor allem den Marktanteil in den boomenden Schwellenländern ausbauen könnte. Doch Apple verfolgte stattdessen bisher die Linie, einfach die vorherigen iPhone-Modelle günstiger anzubieten, wenn ein neues herauskam. Das bremste zwar eventuell die Marktanteile, steigerte aber die Profite und trug letztlich auch zu dem Geldberg von rund 120 Milliarden Dollar bei, auf dem der Konzern sitzt.

Inzwischen ist Apple jedoch insbesondere durch den Erfolg von Samsung mit seinen Android-Smartphones in Zugzwang geraten. Einfache Handys werden schnell von Smartphones abgelöst - und wer die Kunden jetzt für seine Plattform gewinnt, könnte viele von ihnen auch langfristig binden. Im dritten Quartal steckte der iPhone-Marktanteil bei 15 Prozent fest. Etwa jedes dritte Smartphone kam von Samsung, auch weil die Südkoreaner eine breite Modellpalette mit diversen günstigen Geräten haben.

Im vierten Quartal dürfte Apple dank dem iPhone 5 zwar etwas aufgeholt haben - in den boomenden Wachstumsmärkten von Ländern wie China, Indien oder Brasilien sind aber weiterhin vor allem günstige Smartphones gefragt. Apple spiele schon länger mit dem Gedanken eines Einsteiger-iPhones, bestätigte die Zeitung frühere Gerüchte. Der Plan könne allerdings am Ende auch fallengelassen werden. Apple selbst äußerte sich wie üblich nicht zu derartigen Spekulationen.

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