So, 19. November 2017

Kickstarter-Projekt

03.01.2013 14:57

„Gamestick“: Android-Konsole für die Hosentasche

Spielekonsolen auf Android-Basis erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Zwar ist bislang noch kein derartiges Gerät auf dem Markt, mit der Ouya soll jedoch schon bald eines erscheinen. Und über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wird bereits das nächste derartige Projekt finanziert: Eine Spielkonsole in der Größe eines USB-Sticks, die sich überall hin mitnehmen lässt. "Gamestick" soll das Gerät heißen, für das bereits mehr als 80.000 von 100.000 benötigten US-Dollar Startkapital gesammelt wurden.

Bemerkenswert: Der Gamestick steht erst seit gestern auf Kickstarter, hat das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar aber schon fast erreicht. Über 80.000 Dollar haben Interessierte bereits gespendet, damit der Android-Spielestick Realität wird. Das Besondere an dem Gerät: Es wird über HDMI direkt am TV-Gerät angesteckt und schon kann gespielt werden. Bedient werden soll das Gerät über einen Bluetooth-Controller, es sollen sich aber auch zahlreiche andere Bluetooth-Eingabegeräte - etwa Tastaturen oder Mäuse - verwenden lassen.

Der Stick soll sich im Controller versenken lassen, wodurch die ganze Konsole äußerst portabel wird. Als Betriebssystem soll – ebenso wie bei Ouya (siehe Infobox) - Android in der Version 4.2 zum Einsatz kommen. Das System soll nicht nur Spiele, sondern auch normale Android-Software ausführen können, Bilder in 1080p-Auflösung ausgeben und sogar HD-Videos dekodieren können. Es würde sich demnach nicht nur als Gaming-Plattform, sondern auch als Streaming-Stick eignen.

Entwickler verhandeln bereits mit Publishern
Als Prozessor soll ein Dual-Core Amlogic 8726-MX zum Einsatz kommen, über dessen geplante Taktfrequenz noch nichts bekannt ist. Der Stick funkt über WLAN und Bluetooth. Ihm steht ein Gigabyte-DDR3-Speicher zur Verfügung, Daten werden auf acht Gigabyte Flash-Speicher deponiert. Weil der knapp bemessene Speicher vermutlich relativ schnell voll sein wird, plant Jasper Smith von PlayJam, der Firma hinter dem Gamestick, Spiele in der Cloud zu speichern.

"Keine Kabel, keine Kiste, kein Theater", fasst Smith die Vorteile seiner Android-Konsole zusammen. Ein Prototyp (siehe Video) lässt die Fähigkeiten des Geräts erahnen. Man sei bereits in Gesprächen mit einigen Publishern, darunter Größen wie Disney, heißt es vonseiten der Gamestick-Macher.

Wenn die Finanzierung klappt – und danach sieht es momentan aus – und alles nach Plan läuft, könnte der Spiele-Stick bereits im April erhältlich sein. Der Gamestick soll bei Markteinführung nur rund 80 US-Dollar kosten.

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