Di, 21. November 2017

Praktische Helfer

01.01.2017 09:00

Mit diesen Apps klappt‘s mit den Neujahrsvorsätzen

Ein neues Jahr beginnt für die meisten Österreicher mit guten Vorsätzen. Abnehmen, mehr Training, mit dem Rauchen aufhören, vielleicht eine neue Sprache lernen - die Liste der Ideen, wie man das eigene Leben verbessern könnte, ist lang. Leider ist es nicht immer einfach, die zu Silvester geschmiedeten Pläne dann auch durchzuziehen. Als nützliche Helfer, um den inneren Schweinehund zu besiegen, könnten sich Apps für das Smartphone erweisen. Wir haben die besten davon gesammelt.

Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze: die über die Feiertage zugelegten Kilos wieder loswerden. Manche versuchen es mit Sport, andere durch konsequentes Fasten. Egal, für welchen Weg man sich entscheidet: Es gibt nützliche Smartphone-Apps für alle Plattformen, die beim Abnehmen helfen. Beispielsweise den Kalorienzähler "Lifesum". Das deutschsprachige Tool gibt es kostenlos für Android und iOS.

Kalorienzähler-App hat Dickmacher-Datenbank
Die App verfügt über eine integrierte Datenbank, mit der es ein Leichtes ist, die Kalorien des soeben verspeisten Lebensmittels zu errechnen und zu erfassen. Die Werte werden protokolliert und in übersichtlichen Statistiken dargestellt. Auch nützlich: Die App bietet eine Sport-Zeiterfassung, mit der sich die eigenen Fitness-Anstrengungen aufzeichnen lassen.

Ganz ähnlich ist der Kalorienzähler von "Fat Secret". Den gibt es nicht nur für iOS- und Android-Geräte, sondern auch für Windows Phone. Beide Apps verfügen auch über einen Gewichts-Tracker, der die eigenen Gewichtsveränderungen grafisch darstellt.

Sport-Apps motivieren zu regelmäßigem Training
Wer sich weniger auf den Verzicht auf Lebensmittel konzentrieren und die überflüssigen Kilos stattdessen mit Sport purzeln lassen möchte, dem seien die Apps des österreichischen Anbieters "runtastic" empfohlen. Die Basisversion der runtastic-App gibt es für Android, iOSund Windows Phone.

Die App ist auf Sportler zugeschnitten, die bei ihrem Training größere Distanzen zurücklegen. Läufer und Radfahrer erhalten durch das nützliche Tool Auskunft über zurückgelegte Distanzen, Höhenmeter und verbrannte Kalorien. Von "runtastic" gibt es mittlerweile auch zahlreiche weitere Apps für verschiedene andere Sportarten und Trainings-Vorlieben. Die "runtastic"-Anwendungen gibt es in einer Gratis-Basisversion, die über ein kostenpflichtiges Abo um mehr Funktionen erweitert werden können.

Mit dem Smartphone neue Sprachen lernen
Wer sich für 2016 das Ziel gesetzt hat, eine neue Sprache zu erlernen oder einfach nur das Vokabelwissen einer bereits bekannten Sprache aufzufrischen, der sollte einen Blick auf die Berliner App Semper werfen. Das Gratis-Tool ist für iOS und Android verfügbar und macht den Sperrbildschirm des Smartphones zum Vokabeltrainer. So lernt man bei jedem Handy-Entsperrvorgang nebenbei einige Wörter.

Ebenfalls interessant: Das App-Angebot der Sprachspezialisten von Rosetta Stone. Der kostenpflichtige Anbieter hat in seine mobilen Apps Features wie Sprachtraining mit Muttersprachlern eingebaut. Ein Community-Angebot, bei dem man die neu erworbenen Sprachkenntnisse gleich an anderen Rosetta-Stone-Nutzern erproben kann, ist ebenfalls verfügbar.

Smartphone motiviert Ex-Raucher mit Erfolgen
Wer Raucher ist und seinen Gesundheitszustand ganz ohne Fasten oder Sport verbessern will, der hört am besten mit den Glimmstängeln auf. Alljährlich fassen Zigtausende Österreicher zu Silvester diesen Entschluss - und greifen bereits nach wenigen Tagen trotzdem wieder zum suchterregenden Tschick. Auch hier schaffen Apps Abhilfe: Besitzer eines iPhones oder eines Android-Gerätes können sich mit der kostenlosen App "Der Nichtraucher Coach" motivieren, ihren Entzug durchzuhalten.

Die App protokolliert, wie lange man es ohne Zigaretten aushält und belohnt den Benutzer mit erreichten Zielen. So informiert die Handy-Anwendung die User nach einiger Zeit darüber, dass sich ihr Blutdruck normalisiert. Einige Zeit darauf erfreut sie den Neo-Nichtraucher damit, dass sein Herzinfarktrisiko zu sinken beginnt, Geruchs- und Geschmackssinn zurückkehren und sich die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessert.

Diese Erfolge verkündet die App über Monate hinweg und motiviert den Ex-Raucher so zum Durchhalten. Die Aussicht, nach drei Monaten den Erfolg "30 Prozent größeres Lungenvolumen" zu erreichen, könnte tatsächlich den einen oder anderen dazu veranlassen, langfristig auf die kleinen "Sargnägel" zu verzichten.

Einnahmen und Ausgaben stets im Überblick
Ebenfalls ein verbreiteter Neujahrsvorsatz ist, die eigenen Finanzen besser zu ordnen und sparsamer zu sein. Wer sich nicht abends hinsetzen will, um seine Ausgaben anhand der über den Tag gesammelten Quittungen händisch zu protokollieren, nutzt eine Einnahmen-Ausgaben-App.

Apps wie "Toshl Finance" erfreuen mit der übersichtlichen Darstellung der eigenen Ausgaben in bunten Diagrammen, lassen den Benutzer seine Ausgaben einzelnen Kategorien zuordnen und informieren beim Überschreiten einer zuvor festgelegten Grenze beispielsweise darüber, dass man schon wieder zu viel Geld im Kaffeeautomaten versenkt hat. "Toshl Finance" gibt es für Android, iOS und Windows Phone.

Mit To-Do-Listen nichts mehr vergessen
Ordnung ins persönliche Chaos zu bringen, ist ein anderer oft gefasster, aber selten wirklich realisierter Neujahrsvorsatz. Dabei kann auch das Smartphone bei der persönlichen Organisation behilflich sein, schließlich gibt es eine ganze Reihe nützlicher To-Do-Listen-Apps für alle Plattformen. Hier sei beispielsweise die App "Remember the Milk" des gleichnamigen Online-Dienstes genannt, die es sowohl für Android als auch für iOS gibt.

Windows-Phone-Besitzer verwenden die App "Milkman". Die ist zwar von einem Dritthersteller, greift aber ebenfalls auf den Online-Dienst zurück und bietet daher den gleichen Funktionsumfang wie "Remember the Milk" für Android oder iOS.

Das Schöne an den genannten Apps ist, dass sie sicho-Listen von "Remember the Milk" werden nämlich online gesichert und sind über das Internet, das E-Mail-Programm oder Tablets und Smartphones zugänglich und somit so gut wie jederzeit verfügbar.

Offtime: Ein Mittel gegen Smartphone-Sucht
Wer für 2016 den Vorsatz gefasst hat, nicht mehr so oft zum Smartphone zu greifen, dem sei die App "Offtime" ans Herz gelegt. Mit ihr kann man sich Auszeiten verordnen, um mehr Zeit für die Arbeit, Freunde oder Familie zu haben.

Besonders praktisch: Der Nutzer kann einstellen, welche Benachrichtigungen und Nachrichten durchkommen, wenn Offtime aktiv ist, und welche nicht. So verpasst man nichts Wichtiges und greift trotzdem nicht öfter zum Handy als notwendig. Offtime gibt's für Android und iOS.

Tipp: All diese kleinen digitalen Helfer können von Nutzen sein, die eigenen Neujahrsvorsätze tatsächlich einzuhalten. Sie müssen es aber nicht, schließlich sind sie nur als Ansporn zum Fasten, Trainieren, Sparen, Nichtrauchen oder Organisieren zu verstehen, nehmen dem Benutzer aber die eigentliche Aufgabe nicht ab: Den inneren Schweinehund zu überwinden und sich nachhaltig zu verändern.

 krone.at
Redaktion
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