Di, 17. Oktober 2017

Erstmals in Topform

23.12.2012 19:37

„Schlieri“ kommt so stark wie nie zuvor zur Tournee

Gregor Schlierenzauer bestreitet mit seinen knapp 23 Jahren schon seine sechste Vierschanzentournee. Der Tiroler Wunder-Adler zählte jedes Mal zu den Favoriten. In diesem Jahr wird der Überflieger nur ganz schwer zu schlagen sein. Gregor reist zum ersten Mal in absoluter Topform zum Auftakt nach Oberstdorf: "Das Selbstvertrauen passt. Meine Basis ist sehr gut, mein Setup ist fast perfekt."

Als hätte er alles mit seinem Heimtrainer Markus Maurberger auf dem Reißbrett so geplant. Gregor Schlierenzauer kommt mit drei Weltcupsiegen und zum ersten Mal mit dem Gelben Trikot zur Vierschanzentournee: "Es taugt mir unheimlich, wie die Saison bisher verlaufen ist. Alles zusammen ist das eine lässige Motivation."

"Man strebt immer nach dem perfekten Flug"
Weil der Superadler ein brutal ehrgeiziger Typ ist, ruhte er sich auf den Lorbeeren aber nicht aus. Nach dem Weltcup-Wochenende in Engelberg feilte er noch am Materialsektor. Gregor wird bei der Tournee mit neuem Anzug, neuen Stiefeln und neuen Skiern angreifen: "Er waren bisher schon sehr gute Sprünge dabei. Aber natürlich strebt man immer nach dem perfekten Flug."

Mittlerweile hat der Tüftler aber verstanden, dass er sich auch einmal eine Auszeit von seiner Leidenschaft gönnen muss: "Als die Schule vorbei war, habe ich gedacht, Burschen, ihr könnt's euch anschnallen, weil: Der Schlierenzauer hat keine Schule mehr und braucht nur mehr Skispringen. Ich bin dann aber eines Besseren belehrt worden."

An Weihnachten gibt es kein Skispringen
Mit einem kurzen Weihnachtsurlaub bis zum 27. Dezember tankt Gregor jetzt Kraft für den ersten Saisonhöhepunkt: mit Freunde treffen, Geschenke verpacken, Kekse naschen, den Heiligen Abend mit der Familie feiern, gut essen, ausschlafen, lesen, spazieren gehen.

Der Titelverteidiger verliert trotz seiner absoluten Topform nicht die Bodenhaftung. "Für einen Sieg muss aber alles zusammenpassen. Da braucht's auch das nötige Glück. Im Vorjahr hätte ich nach dem ersten Sprung fast nach Hawaii fliegen können", erinnert Gregor an das Schnee-Chaos beim Auftaktbewerb in Oberstdorf. Die Jury annullierte damals aber den irregulären Durchgang, Gregor legte dann mit einem Sieg den Grundstein für seinen ersten Tournee-Sieg.

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