Do, 14. Dezember 2017

Steile Karriere

20.12.2012 14:19

Konrad Kogler neuer Chef für öffentliche Sicherheit

Konrad Kogler, bisher Leiter der Gruppe "Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz" im Innenministerium, ist neuer Generaldirektor für öffentliche Sicherheit. Bei seiner Amtseinführung am Donnerstag nannte der 48-Jährige die "Achtung der Menschenrechte und deren Verwirklichung" als zentralen Bestandteil seiner neuen Tätigkeit – mit den Eckpfeilern "Professionalität, Innovation und ein offenes Ohr für die Menschen".

Kogler, dessen Bestellung einem von der Personalvertretung einstimmigen angenommenen Vorschlag vorausging, tritt am 1. Jänner die Nachfolge des Ende November in Pension gegangenen Generaldirektors Herbert Anderl an. Für Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ist die Bestellung Koglers das "beste Beispiel, dass man es vom Inspektor bis zum Generaldirektor schaffen kann". Die Ministerin hob besonders Koglers Rolle bei der Strukturreform der Sicherheitsbehörden nach "100 Tagen Landespolizeikommando" hervor. Zudem würde der 48-Jährige das Kriterium, eine Persönlichkeit zu sein, die in kritischen Situationen sensibel reagiere, perfekt erfüllen.

1984 als Sicherheitswachebeamter begonnen
Kogler begann seine Karriere 1984 bei der Bundespolizeidirektion Wien als Sicherheitswachebeamter. Neben seiner Tätigkeit bei der Exekutive schloss der am 3. Oktober 1964 in St. Lorenzen am Wechsel geborene Steirer zwei Studien ab. 2002 absolvierte er an der Universität Wien mit einer Fächerkombination mit Schwerpunkt Rechtswissenschaften den Magister der Philosophie, 2007 beendete er an der Fachhochschule Wiener Neustadt das Masterstudium "Personalmanagement- und Organisationsentwicklung".

1997 führte Koglers Karriere von der Bundespolizeidirektion dann ins Innenministerium zum ehemaligen Gendarmeriezentralkommando, wo er bis Februar 2000 tätig war, ehe er ins Burgenland wechselte. Von 2002 bis 2003 war er Bezirksgendarmeriekommandant in Neusiedl am See, von 2003 bis 2005 stellvertretender Landesgendarmeriekommandant für das Burgenland und ab Juni 2005 stellvertretender Landespolizeikommandant. Diesen Job trat er nach der Umsetzung der Wachkörper-Zusammenführung an, die unter dem Titel "Team04" vor sieben Jahren umgesetzt wurde.

2008 EURO-Sprecher des Innenministeriums
Der nächste Karrieresprung erfolgte für den Wahl-Burgenländer mit seiner Rückkehr ins Innenministerium nach Wien im Jahr 2008, als der damalige Brigadier Sektionsleiter-Stellvertreter der Sektion II in der Generaldirektion für die Öffentliche Sicherheit wurde. Der Posten als Bereichsstellvertreter für Organisation, Dienstbetrieb und Einsatzangelegenheiten war damals durch den Abgang von General Franz Lang in das Bundeskriminalamt vakant geworden. Davor war der Hobbysegler im selben Jahr anlässlich der Fußballeuropameisterschaft EURO-Sprecher des Innenministeriums. Mit 1. Jänner 2011 wurde Kogler dann zum Leiter der Gruppe Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz bestellt.

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