So, 19. November 2017

Namensvetter

19.12.2012 14:02

Brasilien bekommt eigenes „iPhone“ auf Android-Basis

Das iPhone bekommt unerwartete Konkurrenz aus Brasilien. Dort hat jetzt nämlich der Elektronikhersteller IGB Electronica sein eigenes "iPhone" auf den Markt gebracht. Rechtlich dürfte dem südamerikanischen Namensvetter kaum beizukommen sein, denn Apple hält in Brasilien keinerlei Rechte an dem Markennamen "iPhone", wie die brasilianische Zeitung "O Estado de S. Paulo" berichtet.

Dem Bericht nach hatte IGB Electronica bereits im Jahr 2000 in Brasilien Markenschutz für den Begriff "iPhone" beantragt und diesen von den zuständigen Behörden 2008 und somit ein Jahr nach Einführung von Apples erstem iPhone auch tatsächlich bewilligt bekommen. Bis 2018 halte man noch die Exklusivrechte für die Produktion und Vermarktung von Produkten mit der Bezeichnung "iPhone", heißt es in einer Presseaussendung des Elektronikherstellers.

Über die eigene Marke "Gradiente" bietet das Unternehmen daher seit Kurzem völlig ungeniert sein eigenes "iPhone" feil, ergänzt lediglich um den Namenszusatz "Neo One", und betont dem Bericht nach sogar, dass es sich dabei nur um das erste einer ganzen Reihe geplanter Produkte unter dieser Marke handeln soll.

Für knapp 600 Real, umgerechnet rund 215 Euro, erhalten Käufer des "iPhone Neo One" ein Einsteigersmartphone, dessen Ausstattung jedoch nicht mit jener des Originals zu vergleichen ist. Das 3,7 Zoll große Display bietet lediglich eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln, als Betriebssystem kommt die inzwischen veraltete Android-Variante 2.3.4 zum Einsatz.

Angetrieben wird das 340 Gramm schwere Gerät von einem mit 700 Megahertz getaktetem Single-Core-Prozessor, der zwei Gigabyte große interne Speicher lässt sich auf bis zu 32 Gigabyte erweitern. Angaben zur Größe des Arbeitsspeichers liegen nicht vor. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Kameras – fünf und 0,3 Megapixel stark – sowie die Möglichkeit, zwei SIM-Karten gleichzeitig zu verwenden.

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