Mo, 20. November 2017

Facebook schlägt zu

11.12.2012 09:33

Instagram-Nutzer können jetzt keine Fotos mehr twittern

Nutzer des Online-Foto-Netzwerks Instagram können ihre Bilder nicht mehr direkt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichen. Instagram, das dem Twitter-Rivalen Facebook gehört, schränkte die technische Verbindung zwischen beiden Diensten deutlich ein. Fortan erscheinen auf Twitter nicht mehr die von den Nutzern über Instagram bearbeiteten Bilder, sondern Links zu den Galerien des Foto-Netzwerks.

Instagram habe die "Fotointegration" ausgeschaltet, teilte Twitter am Sonntag mit. Offenbar will Instagram mit dem Schritt Nutzer stärker auf die eigenen Seiten lenken, um sich durch vermehrte Zugriffe höhere Werbeeinnahmen zu sichern. Bislang konnten die etwa 100 Millionen Instagram-Nutzer Fotos direkt über Twitter mit anderen Nutzern teilen.

Facebook beteuerte, Instagram bleibe unabhängig
Das soziale Netzwerk Facebook hatte im September die Übernahme von Instagram abgeschlossen. Vonseiten Facebooks hatte es damals (siehe Infobox) geheißen, der Foto-Dienst werde trotz des Kaufs durch das soziale Netzwerk unabhängig bleiben.

Als Kaufpreis hatte Facebook im April eine Milliarde Dollar geboten. Die tatsächliche Summe lag aber niedriger, weil ein Teil des Deals mit Aktienoptionen bezahlt wurde und der Facebook-Kurs seit dem Börsengang im Mai deutlich an Wert verloren hat.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden