Mo, 23. Oktober 2017

"Ihm geht's besser"

02.12.2012 19:05

Spital verlassen: Max Franz darf am Montag heimfliegen

Der am Samstag im Super-G von Beaver Creek so schwer gestürzte Max Franz hat am Sonntag bereits wieder das Krankenhaus in Vail verlassen und darf am Montag nach Hause fliegen. "Es geht ihm bereits viel besser, er kann sich an alles erinnern", berichtete ÖSV-Ärztin Alexandra Reimann, in deren Begleitung der Skirennläufer zurück nach Europa fliegen wird. Franz wird aber mindestens zwei bis drei Wochen pausieren müssen.

Der 23-Jährige hatte bei seinem Sturz kurz das Bewusstsein verloren und eine schwere Gehirnerschütterung, einen Nasenbeinbruch sowie mehrere Abschürfungen vor allem auf der Stirn und auf der rechten Gesichtshälfte erlitten. Arme und Beine blieben aber unversehrt.

Totale Schonung angesagt
Der ebenso wagemutige wie ehrgeizige Kärntner hadert bereits wieder mit sich selbst. "Es zipft ihn mächtig an, dass er nun einige Zeit nicht Ski fahren darf", berichtete Reimann. Franz muss sich wie jeder Normalbürger nach einer schweren Gehirnerschütterung zumindest zwei bis drei Wochen absolut schonen, darf auch nicht am Computer agieren oder lesen. "Deshalb ist er auch so mega-angefressen", berichtete Reimann schmunzelnd. "Erst wenn er absolut keine Kopfschmerzen mehr hat und sich wieder voll konzentrieren kann, darf er wieder etwas tun. Das muss dann daheim aber ein Neurologe abklären."

Franz muss in der nächsten Zeit auch auf jeden Fall auf das Skifahren verzichten und wird womöglich in diesem Jahr überhaupt kein Rennen mehr bestreiten. Zumindest Gröden ist kein Thema mehr, und die superschwere Abfahrt von Bormio kurz vor dem Jahreswechsel ist kein idealer Platz für eine Rückkehr.

Reisekomfort erhöht
Zumindest darf der Rennläufer nach der "unauffälligen" Abschlussuntersuchung am Sonntag im Vail Medical Center aber bereits am Montag zurück in die Heimat. Möglich ist das, weil man im Skiverband den Reisekomfort für den Rennläufer sofort erhöht hat. Franz fliegt Business und nun direkt via Frankfurt statt über Washington zurück nach Europa. Außerdem steht ihm am Boden ein Rollstuhlservice zur Verfügung.

Auch Reimann wird in der Heimat bereits sehnsüchtig erwartet. Sie soll Ex-Rennläuferin Brigitte Obermoser von ihrem ersten Kind entbinden, die Salzburgerin musste sich dafür aber mit ihrem Geburtstermin ein klein wenig Zeit lassen.

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