Do, 14. Dezember 2017

Angepatztes Image

01.12.2012 17:00

Heidi nervt! Nichts als Vorwürfe gegen Heidi Klum

Das Strahle-Image der blonden Schönheit ist ziemlich angepatzt: Modelmama Heidi Klum hat sich nicht nur hinter den Kulissen ihrer Fernseh-Castingshow "Germany's next Topmodel" viele Feinde gemacht – sie gilt als eiskalte Geschäftsfrau.

Böse Worte über Heidi Klum fallen in diesen Tagen so dicht wie das Herbstlaub in ihrer Heimatstadt Bergisch-Gladbach. Die einst so beliebte deutsche Laufstegbeauty mit Wohnsitz in L.A. findet offenbar niemanden, der beim nächsten Durchgang ihres TV-Dauerbrenners "Germany’s next Topmodel" Juror sein will. "Jeder, der neben ihr sitzt, wird zur Karikatur. Wer etwas auf sich hält, macht da nicht mit", urteilte Modelagent Yannis Nikolaou. Die "Süddeutsche Zeitung" lästerte: "Peinlich, dass seit Beginn von 'GNTM' vor sieben Jahren noch nie eine Kandidatin gefunden wurde, die wirklich das Zeug zum Topmodel hatte." Und der langjährige Mitstreiter Peyman Amin nannte Heidi auf Twitter "einen Zombie mit Burn-out-Syndrom".

Nichts als Vorwürfe
Was ist da schiefgelaufen? Noch vor Kurzem hatte die 39-Jährige doch alle Sympathien auf ihrer Seite. Die Medien wünschten ihr Kraft nach der Trennung von Ehemann Seal im vergangenen Jänner und begleiteten freudig ihre neue Liebe mit Bodyguard Martin Kirsten. Und jetzt auf einmal nichts als Vorwürfe.

Die Ursache dafür ist nicht schwer zu finden: Wenn's ums Geschäft geht, kennt die süße Heidi kein Pardon. Weshalb auch die vielen Modedesigner, Model-Scouts und Produzenten stets früher oder später entnervt das Weite suchten, wenn sie eine Zeit lang mit dem berühmten Illustriertengesicht zusammengearbeitet hatten.

Aktiver Kampf gegen Imageverlust
Vor dem Start der nächsten "GNTM"-Staffel im Frühjahr 2013 gehen daher prompt wieder die Wogen hoch. Enttäuschungen hat die Modelmama nach sieben Folgen genug hinterlassen: Die aufwendig gecasteten Siegerinnen landeten in Reality-TV-Shows statt auf internationalen Laufstegen, und gut verdient hat an den schaumgebremsten Karrieren ohnehin nur Klums eigene Firma.

Heidi hat nun begonnen, aktiv gegen den Imageverlust anzukämpfen. Im Oktober fuhr sie medienwirksam nach Haiti, wo die Spätfolgen des Erdbebens von 2009 noch immer nicht bewältigt sind. Der Charity-Großeinsatz brachte positive Berichte, aber den Ruf der eiskalten, geschäftlich über Leichen gehenden Frau wird sie so einfach nicht los. Die Härte, die hinter dem blonden, ewig hübschen Fräuleingesicht steckt, strahlt eben immer wieder auch nach außen durch. Selbst der Philosoph Peter Sloterdijk merkte in seinem Buch "Zeilen und Tage" kopfschüttelnd an: "Wenn der Neoliberalismus Titten aus Beton hätte, sähe er aus wie Heidi Klum."

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