Do, 23. November 2017

Tierhasser gesucht

26.11.2012 15:42

ÖTV setzt erneut Belohnung für Hinweise aus

Der Österreichische Tierschutzverein schlägt erneut Alarm: Es wird um die aktive Mithilfe der Bevölkerung gebeten, um mehrere Fälle von schwerer Tierquälerei aufzuklären. Im niederösterreichischen Bezirk Krems wurden mindestens drei Giftköder in Gärten von Hundebesitzern geworfen. Ein Hund hat die Attacke nicht überlebt.

Während eine Schäferhündin durch das schnelle Eingreifen ihrer Besitzerin gerettet werden konnte, hatte ein Artgenosse weniger Glück. Er starb zwei Stunden nach der Aufnahme des Giftes. Bei seiner Obduktion sei die Todesursache eindeutig festgestellt worden, so der Österreichische Tierschutzverein in einer Aussendung. Ein weiterer Köder konnte vor dem Verzehr rechtzeitig entfernt werden.

"Wehrlosen und unschuldigen Tieren nach Gesundheit oder Leben zu trachten, ist für uns völlig unverständlich", sagt dazu Janina Koster vom ÖTV. "Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung sehr aufmerksam ist, schließlich handelt es sich um geliebte Familienmitglieder und der Tod durch Gift ist besonders grausam".

Auch in anderen Regionen Österreichs sind ständig Tierhasser
unterwegs, die Vierbeiner quälen. Der Österreichische Tierschutzverein bemüht sich um die Aufklärung derartiger Fälle. "Konkrete Hinweise, die zur Auffindung der mutmaßlichen Tierquäler führen, werden wir daher gerne mit 1.000 Euro belohnen", sagt Koster. Sachdienliche Hinweise sind bitte an die Polizei unter 059133/3446 zu melden. "Wir möchten, dass die Tierquäler zur Verantwortung gezogen werden und keine weiteren Tiere zu Schaden kommen", so Koster abschließend.

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