Mo, 20. November 2017

NoVA „erspart“?

16.11.2012 16:47

Porsche-Cabrio von Grasser im Visier der Finanzbehörde

Wieder einmal sorgt ein Porsche des Ex-Finanzministers für Aufregung. Die Finanz vermutet nach Durchforstung von alten Rechnungen eine Steuerhinterziehung durch Karl-Heinz Grasser. Für Anwalt Manfred Ainedter ist "alles aus der Luft gegriffen".

Konkret geht es um ein Porsche-Cabrio, das der damalige Finanzminister 2003 geleast hat. Der 320-PS-Flitzer wurde über Deutschland importiert. Das Finanzamt ermittelt, ob sich Grasser dabei die Normverbrauchsabgabe (NoVA - Sondersteuer auf den Kaufpreis von Kraftfahrzeugen) "erspart" hat.

Grasser-Anwalt: "Keine Abgabenhinterziehung"
Vermeintliche Steuertricks dementiert aber sein Anwalt Ainedter gegenüber der "Krone" energisch: "Mein Mandant hat das Auto nach einem Jahr wieder zurückgegeben, Porsche hat sich dann die NoVA teilweise wieder zurückgeholt. Es gibt also überhaupt keine Abgabenhinterziehung oder einen Bereicherungsvorsatz!"

Ein Porsche sorgte im Zusammenhang mit Grasser bereits 2005 für Aufregung, als seine damalige Verlobte in Wien einen Unfall hatte...

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