Sa, 25. November 2017

PC zum Aufsetzen

15.11.2012 10:26

Helm-PC von Motorola nächstes Jahr erhältlich

Einen Computer in der Hosentasche hat heute mit dem Smartphone fast jeder, es gibt aber noch andere interessante Konzepte für mobile Rechner. Einer kommt von Motorola: Der "HC1" ist ein im wahrsten Sinne des Wortes "tragbarer" Computer, der ein wenig wie ein futuristischer Fahrradhelm wirkt. Schon nächstes Jahr soll das Gerät erhältlich sein – mit Spracheingabe, herunterklappbarem Display und Kamera.

Als Zielgruppe nennt Motorola Solutions, die Geschäftskunden-Sparte des gleichnamigen Handyherstellers, all jene, die anspruchsvollen Arbeiten nachgehen, bei denen sie beide Hände benötigen, aber auch gleichzeitig auf Informationen zugreifen müssen. Ingenieure zum Beispiel, die komplizierte Reparaturen durchführen und dabei gelegentlich in technischen Unterlagen nachsehen müssen. Die Bedienung des unkonventionellen Rechenknechts gelingt dabei mittels Spracheingabe.

Größter Vorteil: Man hat die Hände frei
"Stellen Sie sich zum Beispiel jemanden vor, der oben auf einem Telegrafenmast etwas verkabeln muss. Er will in dieser Situation wahrscheinlich nicht wirklich mit einem Laptop hantieren", sagt Paul Reed, Produktmanager im Bereich "Mobile Computing" bei Motorola Solutions der britischen TV-Anstalt BBC. Generell sieht Motorola das Gerät insbesondere als Tool für Geschäftskunden, die ihre Arbeiter damit ausrüsten wollen.

Der Aufbau des Helmcomputers: Ein größenverstellbarer Rahmen fixiert den Rechner am Kopf des Benutzers. Der Computer selbst sitzt in einem schmalen Metall-Chassis, das seitlich entlang des Geräts verläuft. An einer Seite ist eine Kamera angebracht, deren Bilder auf einem herunterklappbaren Display – auf Wunsch auch gezoomt – angezeigt werden können.

Nächstes Jahr erhältlich – zum stolzen Preis
Motorolas HC1 soll schon nächstes Jahr erhältlich sein, allerdings zu einem stolzen Preis. 3.000 bis 4.000 US-Dollar soll der Helmcomputer letzten Endes kosten – zu viel für Privatanwender. Geschäftskunden finden im HC1 hingegen eine attraktive Alternative zu robusten Notebooks, die ebenfalls in dem Preisbereich angesiedelt sind.

Interessanter für Privatkunden scheint Googles "Project Glass", bei dem sich der Rechner in einer High-Tech-Brille verbirgt. Das ist weniger klobig als der HC1-Helmrechner, allerdings auch noch nicht tauglich für den Massenmarkt. Bis wir derlei Geräte tatsächlich im Alltag einsetzen, wird es also voraussichtlich noch ein wenig dauern.

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