Do, 23. November 2017

3D-Neuverfilmung

14.11.2012 15:20

Supercop „Dredd“ jagt böses Luder namens Ma-Ma

Der britische Comic um Supercop Jugde Dredd in der von Gewalt zerfressenen, post-apokalyptischen Mega City One ist zum zweiten Mal für die Kinoleinwand adaptiert worden. Nach dem wenig geliebten Vorgänger mit Sylvester Stallone konzentriert sich die düstere Neuverfilmung "Dredd 3D" (Kinostart: 15. November) auf blutige Action ohne große Stars und Sci-Fi-Klimbim.

Das seit 1977 in der Reihe "2000 AD" entwickelte Comicuniversum wird von den britischen Machern des Films auf einen Tag in einem der unzähligen Monster-Wohnblocks der Stadt reduziert. Hinter dem verführerischen Namen "Peach Trees" verbirgt sich ein vertikaler Slum mit 50.000 Bewohnern. Hier herrschen Gangs, wenn nicht gerade ein schwer bewaffneter Judge in der Nähe ist. Judges sind Polizisten, Richter, Geschworene und Vollstrecker in einer Person. Sie sind im Amerika des 22. Jahrhunderts das Gesetz.

Dredd (Karl Urban - "Star Trek") und das eigentlich bei der Prüfung zum Judge durchgefallene Medium Cassandra Anderson (Olivia Thirlby - "Juno") werden zu einem Mordfall nach "Peach Trees" gerufen und geraten ins Schussfeld der Ex-Prostituierten Ma-Ma (Lena Headey - "Game of Thrones"). Sie macht mit ihrer Gang gute Geschäfte mit der neuen Droge Slo-Mo, die die Wahrnehmung um das Hundertfache verlangsamt. Ma-Ma lässt den Wohnblock hermetisch abriegeln. Der tödliche Kampf kann beginnen.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Regisseur Pete Travis filtert konsequent-grimmig die nihilistische Essenz der Comic-Vorlage heraus, verlässt sich bei der futuristischen Bildästhetik ganz auf Oscar-Preisträger und Kameramann Anthony Dodd Mantle und punktet mit Top-Suspense. Nicht umsonst fühlt man sich an Filme wie "Die Klapperschlange" oder "RoboCop" erinnert.

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