Fr, 17. November 2017

OLED-Innovation

14.11.2012 12:16

Samsung arbeitet mit Hochdruck an flexiblen Displays

Samsung arbeitet offenbar mit Hochdruck daran, flexible OLED-Displays tauglich für die Massenproduktion zu machen. Medienberichten zufolge befindet sich der Konzern bereits in einer weit fortgeschrittenen Phase der Entwicklung solcher Bildschirme und setzt nun alles daran, als erster im großen Stil in die Produktion von flexiblen Displays einzusteigen und Konkurrenten wie Sharp oder Sony, die ebenfalls in diesem Bereich forschen, hinter sich zu lassen.

Flexible Displays könnten Mobilgeräte wie Smartphones in Zukunft nicht nur leichter, sondern auch robuster und biegsamer machen. Einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" zufolge befindet sich Samsung bei derartigen Komponenten derzeit bereits in der letzten Entwicklungsphase und könnte die Bildschirme bereits im ersten Halbjahr 2013 auf den Markt bringen.

Flexible Displays: Leicht, robust und günstig
Biegsame Displays basieren auf OLED-Technologie, die gegenüber normalen LCD-Displays den Vorteil bietet, dass einerseits keine Hintergrundbeleuchtung notwendig ist und selbstleuchtende OLEDs andererseits auch dünn genug sind, um sie nicht nur auf Glas, sondern auch auf flexible Trägermaterialien wie Plastik oder Metall aufzubringen. Samsung hatte erst heuer seine LCD-Abteilung und sein OLED-Joint-Venture zusammengelegt.

In den letzten Monaten haben neben Samsung auch andere Unternehmen Erfolge bei der Erforschung neuer Displaytechnologien verbuchen können. So haben beispielsweise der japanische Sharp-Konzern und die Display-Sparte von LG mittlerweile Bildschirme im Angebot, in welche die Touch-Sensoren bereits integriert sind, wodurch dünnere Touch-Screens ermöglicht werden, wie sie etwa in Apples iPhone 5 zum Einsatz kommen.

Entscheidender Wettbewerbsvorteil durch flexible Displays
Gelingt es Samsung als erstes, serienreife flexible Bildschirme zu entwickeln, wäre dies für den südkoreanischen Mischkonzern von großem Vorteil. Man könnte damit auf dem hart umkämpften Smartphone-Markt nicht nur mit dünneren und leichteren, sondern durch den Verzicht auf den Werkstoff Glas auch mit robusteren Geräten als die Konkurrenz punkten und auf diese Weise bei gleichzeitig sinkenden Herstellungskosten Marktanteile gewinnen.

Prototypen flexibler OLED-Displays hat nicht nur Samsung vorzuweisen. Auch Sony hat bereits vor zwei Jahren einen solchen Bildschirm mit 4,1 Zoll Diagonale präsentiert. Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Massenproduktion hat es die Technologie bislang jedoch noch nicht bis zu den Endkunden geschafft.

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