Fr, 17. November 2017

Kino-Format am PC

08.11.2012 14:11

LG lässt ersten Ultra-Widescreen-Monitor vom Stapel

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat den ersten Ultra-Widescreen-Monitor der Welt vorgestellt. Statt des heute bei Flachbild-Monitoren üblichen 16:9-Formats setzt man bei LGs neuem Bildschirm auf ein Seitenverhältnis von 21:9. Laut LG soll das nicht nur bei Kinofilmen, die in diesem Format ohne schwarze Balken dargestellt werden können, sondern auch beim täglichen Arbeiten von Nutzen sein.

Der 29 Zoll in der Diagonale messende Monitor mit dem wenig spektakulären Namen "EA93" löst mit 2.560 mal 1080 Bildpunkten auf, entspricht bei der vertikalen Auflösung also gängigen Full-HD-Monitoren. Die horizontale Auflösung übersteigt die bei 16:9-Geräten üblichen 1.920 Pixel um 640 Bildpunkte. Das verbaute IPS-Panel soll laut LG für lebendige und kräftige Farben sorgen. Der Ultra-Widescreen-Monitor zeigt sich recht anschlussfreudig. Er lässt sich über DVI Dual Link, DisplayPort oder HDMI aus mehreren Quellen gleichzeitig mit Bildern versorgen, verfügt über gleich drei USB-3.0-Anschlüsse sowie Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen. Integrierte 7-Watt-Stereo-Boxen dienen der Tonausgabe.

Extra-breiter Monitor soll Produktivität steigern
"Der Ultra-Wide-Monitor verbessert sowohl die Multitasking- als auch die Multimedia-Erfahrung", sagt J.J. Lee, Chef der IT-Sparte von LG. Der Monitor biete reichlich Platz für mehrere Dokumente oder Fenster nebeneinander, zeige bei Tabellenkalkulationsprogrammen wie Microsoft Excel mehr Spalten an als Konkurrenzprodukte und erlaube es, in Dokumenten zwei Seiten nebeneinander anzuzeigen oder zu bearbeiten.

Über eine integrierte Split-Screen-Funktion lässt sich der Monitor vierteilen, wobei sich auf jedem Einzelteil andere Inhalte anzeigen lassen. Außerdem kommt das gewählte Seitenverhältnis jenem, das auch bei Kinoleinwänden genutzt wird, sehr nahe, was dem Filmgenuss zuträglich sein soll.

21:9-Format ist bereits von Fernsehern bekannt
Während das 21:9-Format bei PC-Monitoren mit dem neuen LG-Modell Premiere feiert, hatte es sein Debut bei Notebooks und Fernsehern (siehe Infobox) bereits vor einiger Zeit. Philips hat mit der teuren "Cinema"-Serie schon länger Flachbildfernseher im Programm, die im Ultra-Widescreen-Format daherkommen und will den ungewöhnlichen Formfaktor ebenso wie LG auch bei Computerbildschirmen salonfähig machen.

In den nächsten Monaten sollen entsprechende Bildschirme auch von Philips auf den Markt kommen. Bis dahin bleibt der LG EA93 ein Unikum. In Korea soll er in den nächsten Tagen erhältlich sein, Kunden im Rest der Welt müssen sich noch einige Wochen gedulden. Zu den angepeilten Verkaufspreisen hat LG noch keine Angaben gemacht.

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