Mo, 20. November 2017

„Iceman“ eiskalt

04.11.2012 17:20

Räikkönen faucht eigene Crew an: ‚Lasst mich in Ruhe‘

Kimi Räikkönen bleibt ein Unikat. Der Finne feierte am Sonntag beim "Thriller" von Abu Dhabi seinen ersten Formel-1-Sieg seit 2009, blieb aber auch auf dem Weg zu seinem großen Comeback-Triumph cool wie eh und je. "Lasst mich in Ruhe. Ich weiß, was ich zu tun habe", fauchte der 33-Jährige seine Crew einmal über Funk an, und als man ihn später aufforderte, alle vier Reifen aufzuwärmen, reagierte er nicht weniger ungehalten: "Jaja. Das mache ich ohnehin die ganze Zeit."

Auch ohne die Tipps seiner Lotus-Boxencrew gelang dem schweigsamen "Iceman" in einem Rennen mit einem Riesenunfall, zwei Safety-Car-Phasen und vielen Ausfällen wie jenem von Leader Lewis Hamilton (Mcaren) schon in seinem Comeback-Jahr der 19. GP-Sieg seiner Karriere. Zuletzt hatte der Weltmeister von 2007, der zwei Jahre in der Rallye-WM aktiv war, im September 2009 in Belgien triumphiert.

Keine Luftsprünge
Wer nun Luftsprünge erwartet hatte, sah sich getäuscht. "Ich hätte gehofft, dass es mit dem Sieg schon früher klappt", gab sich Räikkönen auf dem Podest abgeklärt wie immer. Der konstanteste Fahrer im Feld, der bis Sonntag auch sechsmal auf das Podest gefahren war und erst kürzlich seinen Lotus-Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hatte, ist nun der achte Saisonsieger der WM 2012.

Räikkönen sorgte auch für den ersten Lotus-Sieg seit 1987. Allerdings hat das aktuelle Team den Namen nur "gemietet".

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