Di, 21. November 2017

Böse Bella

03.11.2012 17:00

Stewart: Unartiges Girl mit Biss über „Shades of Grey“

Mit dem Ende der "Twilight"-Vampir-Romanzen steht für Kristen Stewart Neues an – sie ist für die filmische Adaption des Erotikmegasellers "Shades of Grey" im Gespräch.

Böse Bella: Ihre Affäre mit Regisseur Rupert Sanders wird ihr nicht verziehen, auch wenn sich Kristen Stewart inzwischen wieder harmoniebetont Händchen haltend mit Blutsauger Pattinson präsentiert. Auf Facebook-Seiten machen sich User immer noch empört Luft: "Du Schlampe! Wie konntest du einen so perfekten Mann betrügen?" Auch dass ihr Objekt einer sommerlich-heißen Begierde Ehemann und Vater zweier Kinder ist, missfiel. Stewart: "Sehr junge Fans sind nicht selten rigorose, ja militante Moralisten. Für die ist ein Seitensprung das Schlimmste, was man einem Partner antun kann. Klar, die wollen ja auch, dass Mama und Papa zusammenbleiben!"

In "Biss zum Ende der Nacht – Teil 2" muss sich Bella nach ihrer dämonischen Verwandlung in ihre düsteren Eigenschaften als Vampiressa einfinden. Stewart: "Besser, das Publikum gewöhnt sich an die dunklen Seiten meines Ich!"

Ist der Ruf erst mal ruiniert
Dass sie für den weiblichen Part in der Verfilmung der "Shades of"-Sadomaso-Schmöker in der engeren Auswahl renommierter Produzenten steht, schmeichelt ihr, klar. Doch auch Emma Roberts ist im Gespräch. Kristen Stewart: "Was 'Sex and the City' für die 90er war, ist 'Shades of Grey' für das dritte Jahrtausend." Und dass sich Angelina Jolie offenbar mit Nachdruck für die Rolle der hörigen Studentin Ana Steele interessiert, amüsiert die zu Unartigkeiten Bereite. Kristen Stewart: "Der zurzeit oft im Zusammenhang mit der Roman-Trilogie benutzte Begriff 'Mommy Porn', also 'Mama-Porno', bezieht sich ja eher auf die Zielgruppe von 'Shades of Grey' – aber sicher nicht auf die Hauptfigur!" Autsch, das sitzt.

Sie selbst, Kristen, hat sich erst durch eineinhalb Bände gefräst. Stewart: "Ich habe da einige ziemlich arge Stellen gelesen. Aber ich konnte das Buch wieder aus der Hand legen. Was mich total erstaunt, ist, dass so viele Menschen diese Story in aller Öffentlichkeit lesen. In der U-Bahn. Oder auf Flughäfen. Und das nicht mal verschämt auf dem E-Reader! Die Vorstellung, dass da jemand neben dir gerade einen Orgasmus im Kopf hat, ist schon sehr speziell!"

Als potenziellen Hauptdarsteller in der "Shades of Grey"-Adaption hat man den großen Blonden Ryan Gosling ins Auge gefasst. Keine schlechte Wahl, sollte Christian Grey doch auch optisch als Blickoase fungieren. Schließlich hat das so erotisierte Kopfkino von Millionen Leserinnen schon präzise Vorarbeit geleistet!

Ob die "Shades of"-Verfilmung Männer wie Frauen gleichermaßen anspricht, wird sich zeigen. Kristen Stewart: "Es ist doch so: Die Kombination zwischen Sexszenen und romantischer Liebesgeschichte macht den Reiz aus. Das ist ja auch das Verführerische am 'Twilight'-Stoff. Man wird einen Mittelweg finden müssen. Männer gucken nun mal gerne Hardcore-Pornos, und Frauen lesen lieber Erotikliteratur. Erotikklassiker wie 'Geschichte der O' oder 'Angst vorm Fliegen' wurden vor allem von einer weiblichen Leserschaft verschlungen."

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