So, 25. Februar 2018

Autokauf im Internet

27.03.2003 10:18

Gebrauchtwagenkauf ¿ aber richtig!

Wenn du dich einmal dazu entschlossen hast, einen Gebrauchtwagen anstatt eines neuen Autos zu kaufen, muss überlegt werden: Wo kaufe ich am besten ein: privat oder über einen Händler? Hier einige nützliche Gedankenanstöße für die richtige Entscheidung:
Kauf von Privat:
Der Privatkauf kann der günstigste sein, ist es aber in der Regel nicht: Da man Fahrzeuge von Privatpersonen meist vertraglich nach der "Gekauft wie gesehen"-Regel erwirbt, hat man kaum Möglichkeiten, im Nachhinein den Verkäufer haftbar zu machen. Ein Ankaufstest bei einer fachkundigen Prüfstelle ist zwar das Mindeste, was man vor einem Kauf unternehmen kann, eine wirkliche Sicherheit hat man deshalb aber trotzdem noch lange nicht.
 
Kauf beim Gebrauchtwagenhändler
Hier kann man die gesetzlichen Regelungen voll ausnützen, die zum Schutz der Konsumenten gemacht wurden, die Vorteile gegenüber dem Kauf von Privat überwiegen. Dennoch: Die gesetzliche Gewährleistung (2 Jahre) darf der Händler nicht ausschließen, ihre Dauer kann aber beim Gebrauchtwagenkauf verkürzt werden. Wenn ein Fahrzeug länger als ein Jahr zugelassen war, ist eine Verkürzung der Gewährleistungsfrist auf ein Jahr möglich.
 
Allerdings muss der Verkäufer solche Änderungen mit dem Käufer extra vereinbaren! Ein Hinweis im "Kleingedruckten" oder ein Kästchen zum Ankreuzen reichen nicht aus. Bei einem Gebrauchtwagenhändler sollte man alleine deshalb darauf bestehen, immer neue Muster-Vertragsformulare (dasOriginal vom BMf. Justiz - Konsumentenschutz) zu verwenden, so kann sich Kleingedrucktes nicht in den Vertrag hineinschleichen.
 
Wenn ein Händler dem Käufer die Gewährleistungsfrist lediglich für ein Jahr anbietet, ein heißer Tipp: In diesem Fall sollte man versuchen, entweder einen besseren Preis für den "Gebrauchten" zu verhandeln, oder woanders nach einem Gebrauchtwagen Ausschau halten.
Das könnte Sie auch interessieren
Für den Newsletter anmelden