So, 17. Dezember 2017

202.000 € Schaden

24.10.2012 17:48

22 Einbrüche in St. Pölten geklärt - 4 Verdächtige in Haft

Mit der Festnahme eines 52 Jahre alten St. Pöltners und dreier Rumänen sind nicht weniger als 22 Einbruchsdiebstähle in der niederösterreichischen Landeshauptstadt geklärt worden. Die Taten mit einem Gesamtschaden von 202.000 Euro wurden laut Polizei von September 2008 bis Anfang Mai 2012 verübt. Die Beschuldigten sind in Haft.

Dem arbeitslosen St. Pöltner wird laut Polizei angelastet, die rumänischen Verdächtigen stets dann nach Österreich bestellt zu haben, wenn er selbst keine ausreichenden Barmittel mehr zur Verfügung hatte. Dann schickte er das Trio auf Einbruchstour.

Der 52-Jährige habe dabei logistische Unterstützung geleistet, indem er die Komplizen mit seinem Fahrzeug zu den Tatorten brachte bzw. seine Unterkunft als "Bunkerwohnung" zur Verfügung stellte, so die Exekutive. "Entlohnt" wurde der mutmaßliche Kopf der Bande mit Bargeld unmittelbar nach den Einbrüchen.

Fast vier Jahre lang trieben die vier Verdächtigen in St. Pölten ihr Unwesen. Die Einbrüche betrafen vorwiegend Firmen und Lokale. Die Täter schnitten dabei Tresore auf und erbeuteten Bargeld sowie Wertgegenstände wie Golfschläger, Handys, Computer und dergleichen. Die verdächtigen Rumänen wurden festgenommen und sitzen in Oberösterreich in Haft, auch für den 52-Jährigen klickten die Handschellen.

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