Mo, 20. November 2017

Lösegeld für „Kiki“

15.10.2012 09:04

Drei Monate Haft für Hunde-Entführer in Frankreich

Weil er mit der Entführung eines Hundes 30.000 Euro erpressen wollte, ist ein Mann in Frankreich zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zugleich verhängte das Gericht in Besancon am Freitag eine Geldstrafe von 500 Euro. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 29-Jährige den Yorkshire Terrier "Kiki" entführt und eine Erpresserbotschaft geschrieben hatte.

"30.000 Euro oder Kiki stirbt", hieß es in der Botschaft, die die etwa 50-jährige Besitzerin des Hundes im März erhielt. Das Geld sollte die Frau in einer Tasche an einer Bushaltestelle deponieren. Sie alarmierte aber die Polizei, die den Täter beim Einsammeln seiner Beute schnappte.

Der 29-Jährige gab den Erpressungsversuch zu, beteuerte aber, dass er Kiki nicht entführt habe. Vielmehr habe er vom Verschwinden des Hundes gehört und darin die Chance gesehen, seine finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden. Dieser Version glaubten die Richter im ostfranzösischen Besancon nicht - unter anderem, weil Kiki mysteriöserweise ausgerechnet am Tag des Endes der U-Haft des Mannes wieder auftauchte.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).