Sa, 16. Dezember 2017

Drama in den USA

11.10.2012 14:04

16-Jähriger tot: Stromschlag trotz ausgestecktem PC

Dass das Netzteil eines ausgesteckten oder defekten PCs elektrisch geladen sein kann, ist den meisten Hobbybastlern nicht bewusst. Das hat bereits Mitte August einen 16-Jährigen aus Shawnee im US-amerikanischen Kansas das Leben gekostet, wie nun eine Obduktion ergeben hat.

Der Teenager war am 16. August von seinem Vater tot zu Hause aufgefunden worden, berichtet KCTV5. Das Ergebnis der Obduktion hat die Polizei nun veröffentlicht: Ein elektrischer Schlag habe den namentlich nicht genannten 16-Jährigen getötet.

Laut Untersuchung der Polizei hatte der Teenager am Familien-PC herumgebastelt, der zu diesem Zeitpunkt ausgesteckt war. Er habe vermutlich versucht, Teile aus dem alten Computer auszubauen. Der 16-Jährige habe des Öfteren Elektronik auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Diesmal jedoch sei er offenbar zu nah an das Netzteil gekommen, so Polizeichef Dan Tennis gegenüber Today.com.

Finger weg vom Netzteil!
Die Beamten in Shawnee warnen Laien angesichts des tragischen Unglücks davor, PCs und andere elektronische Geräte wie Laptops, Spielekonsolen, Fernseher, aber auch Mikrowellen selbst zu öffnen. Teile wie das Netzgerät, die elektrisch geladen sind, sollten nie aufgemacht werden, da auch im ausgesteckten oder defekten Zustand ein Stromschlag droht. Üblicherweise sind Netzgeräte zwar versiegelt und mit Warnhinweisen versehen, dennoch seien Stromschläge bei Bastlern keine Seltenheit, so die Polizei.

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