Do, 23. November 2017

„Überwältigend“

10.10.2012 16:47

Knauß führt die „Krone“ durch den WM-Ort Schladming

Um ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und dessen Ansage, wonach die alpine Ski-WM "im Prinzip morgen" beginnen könne, zu "kontrollieren", ließ sich die "Krone" von Hausherr Hans Knauß durch Schladming führen. Und staunte dabei zwischen Kränen, Schaufeln und Mischmaschinen.

Schladming, der Zielraum der berühmten Planai. In vier Monaten läuft hier die Ski-WM 2013 bereits auf Hochtouren. Aber auf der Fanmeile, auf der dann Zigtausende zu den Rennen strömen werden, stehen derzeit noch Mischmaschinen und Schaufeln. Zum Spaß schnappt sich auch Knauß eine.

"Fremdenführer" Knauß
Der letzte waschechte Schladminger, der ein Weltcuprennen gewonnen hat, spielt an diesem Nachmittag sozusagen Fremdenführer. Vorbei an dem riesigen neuen Hotel, das genau vis-à-vis vom altehrwürdigen "Royer" gebaut wird. Auch hier stehen noch Kräne herum, genau wie beim Bahnhof.

Und gegenüber vom Rathaus, vor dem im Februar die Medaillen übergeben werden, muss noch ein Haus abgerissen werden. Das gilt auch für den viel diskutierten blauen Bogen über dem Zielraum, genannt Loop. Weil ohne ihn viel mehr Menschen auf den Tribünen Platz haben. Über 30.000 sollen es sein.

"Aber", sagt Knauß mit Blick auf den Zielhang, "Unzählige werden auch oben zuschauen – der ganze Berg wird voller Menschen sein." Und Abfahrts-Weltcupsieger Klaus Kröll meinte, als er unlängst bei seinem Schladming-Ausflug den herbstlichen Zielraum vor sich hatte, ebenfalls: "Es wird absolut überwältigend sein, was sich hier während der WM abspielt."

"Der Grundstock ist gelegt"
Tatsächlich überwältigend sind trotz der Kräne, Baumaschinen und Schaufeln auch die Fortschritte, die in den letzten Wochen in puncto Vorbereitung gemacht wurden. "Es hat sich so viel getan, wie ich es vier Monate vor dem Beginn eines Großereignisses nie zuvor erlebt habe", meint auch Knauß, "und ich habe schon sehr, sehr viele erlebt.

Der Grundstock für perfekte Titelkämpfe ist absolut schon gelegt – und so gesehen hat Schröcksnadel mit seinem 'Morgen beginnen'-Satz recht." Schließlich ist etwa die riesige Zieltribüne innerhalb von nur wenigen Tagen aufgebaut. Und schließlich hat auch der Weltverband FIS unlängst bei der Begehung lobend festgestellt: "Schladming ist bereit!"

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