Mi, 22. November 2017

Ski-WM 2013

02.10.2012 09:11

Schladming ist nach finaler Inspektion durch die FIS bereit

Vier Monate vor dem Start der alpinen Ski-WM 2013 in Schladming (4. - 17. Februar) hat die finale Inspektion der FIS ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis gebracht. Nach der Begehung von Medal Plaza und Ziel am Sonntag wurden am Montag die Pisten inspiziert. "Das einzige, auf das wir warten, ist der Schnee. Alles andere ist bereit", zeigte sich Chefrenndirektor Günter Hujara mehr als zufrieden.

Durch die Erfahrungen beim Weltcup-Finale sind laut den WM-Organisatoren nur noch Kleinigkeiten zu beseitigen. So wurden praktisch alle Starts bestätigt, einzig jener für den Damen-Riesentorlauf wurde um einige Meter nach unten verlegt.

Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen
Beim Final Inspection Meeting mit FIS-Präsident Gian-Franco Kasper, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, ÖSV-Generalsekretär Klaus Leistner, FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis sowie den "Schladming 2013"-Verantwortlichen Hans Grogl und Reinhold Zitz zeigte sich bei den Berichten der Bereichsleiter, dass die Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen sind.

Aus Marketing- und Sponsoring-Perspektive ausverkauft
Zeitgleich teilte die FIS gemeinsam mit dem Rechteinhaber European Broadcasting Union und dessen Marketingpartner Tridem Sports AG offiziell mit, dass das Wintersport-Highlight der kommenden Saison aus Marketing- und Sponsoring-Perspektive ausverkauft ist. Als letzter von insgesamt acht Hauptsponsoren wurde die Schuhfirma Deichmann präsentiert.

Dazu kommen die sieben bisherigen FIS-Partner Audi, Milka, UNIQA, Vattenfall, Gösser und Halti sowie Timing- und Data-Partner Longines. "Für die FIS zeigt dieser kommerzielle Erfolg unseres Titelevents die anhaltende Attraktivität des Wintersports im internationalen Markt,” so FIS-Boss Kasper. "Wir freuen uns sehr auf zwei unvergessliche Rennwochen und Feierlichkeiten unter dem Motto 'Skifest mit Herz'."

Image-Gewinn bringt Geld in Schladminger Kassen
Einer Studie des Wirtschaftsministeriums zufolge rechnet man übrigens durch den Image-Gewinn als WM-Ort nach der Großveranstaltung mit rund 44.000 zusätzlichen Nächtigungen, sechs Millionen Euro Umsatzplus sowie einer gesteigerten Wertschöpfung von 4,3 Millionen Euro pro Jahr. "Der WM-bedingte Zuwachs wird in den kommenden Jahren zusätzlich 1,8 Prozent betragen", so Hermann Gruber, Tourismuschef der Region Schladming-Dachstein.

Paradoxerweise sei während der Weltmeisterschaft und in den Tagen davor und danach mit einem Nächtigungsrückgang zu rechnen, da die Veranstaltung in die üblichen An- und Abreisezyklen hineinschneide, so die Verantwortlichen. Zu 85 Prozent würden die Zimmer nur von Einzelpersonen belegt, was ebenfalls für Rückgänge sorgen werde. Man sei jedoch mehr als zuversichtlich, dass dies in der Zeit danach und durch den Werbewert aufgewogen werde.

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