Mo, 20. November 2017

Vier-Meter-Sturz

19.09.2012 10:30

Kind fiel durch Plexiglaskuppel - schwer verletzt

Eine Zehnjährige ist am Dienstagnachmittag im oberösterreichischen Vöcklabruck durch die Plexiglaskuppel einer Fußgängerunterführung gestürzt und vier Meter in die Tiefe gefallen. Die Schülerin schlug auf dem darunterliegenden Betonboden auf und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Nun lässt der Bürgermeister die "Fallen" entschärfen.

Das Mädchen war kurz vor 16.30 Uhr mit dem Zug von einem Schulwandertag zurückgekommen. Gemeinsam mit einem Mitschüler machte sich die Zehnjährige dann auf den Heimweg. Als die beiden Kinder zu einer Fußgängerunterführung kamen, kletterte die Schülerin zunächst auf eine etwa einen Meter hohe Mauer und dann weiter auf die Plexiglas-Überdachung.

Die Lichtkuppel hielt dem Gewicht der Zehnjährigen jedoch nicht stand und brach plötzlich ein - das Mädchen fiel rund vier Meter in die Tiefe und schlug auf dem Betonboden der Unterführung auf.

"Wir werden die verbliebenen Kuppeln schließen"
Die Schülerin zog sich beim Sturz Knochenbrüche zu und wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Der Zustand der Zehnjährigen sei stabil und nicht lebensbedrohlich, teilte der Krankenhausbetreiber gespag am Mittwochvormittag mit.

In der Stadtgemeinde reagierte man auch rasch: "Wir werden auf dieser Seite der Unterführung die verbliebenen Kuppeln schließen. Auf der anderen Seite werden sie unten mit einem Gitter abgesichert", versprach Ortschef Herbert Brunsteiner.

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