Mi, 22. November 2017

„Das Supertalent“

16.09.2012 11:17

Gottschalks „erstes Mal“: Bohlen bleibt klar der Boss

Es war Thomas Gottschalks Feuertaufe, sein "erstes Mal" in der "Das Supertalent"-Jury: Am Samstagabend flimmerte die erste Sendung der neuen Talentesuche-Staffel - ein Zusammenschnitt mehrerer Aufzeichnungen - über die TV-Bildschirme. Fazit: Noch ist es ungewohnt, "Mr. Wetten dass" neben Dieter Bohlen (und Michelle Hunziker) agieren zu sehen, urteilend über die Darbietungen des untersten Niveaus bis hin zu jenen zweifelloser Talente. Und eines ist klar: Bohlen bleibt der Chef der Sendung.

Mehr als zehn Millionen TV-Zuschauer lagen Gottschalk in guten Zeiten beim ZDF-Klassiker "Wetten, dass..?" zu Füßen. Er genoss seine Alleinstellung als größter deutscher Entertainer - fast jedem ist noch sein Abschied im Dezember 2011 vom ZDF in Erinnerung, als er sich - mit glänzenden Augen - vom Saalpublikum feiern ließ. Jetzt muss er sich die Aufmerksamkeit mit Bohlen teilen, eigentlich ein Emporkömmling in der deutschen TV-Landschaft. Denn erst in den vergangenen Jahren machte der Pop-Titan mit "Deutschland sucht den Superstar" und eben "Supertalent" große Fernsehsprünge.

Für Gottschalk, seit Jahrzehnten im Geschäft, war es am Samstagabend eine Premiere, als Sidekick zu fungieren. Zwar hatte er seine Klappe seit der letzten "Wetten, dass..?"-Show nicht verloren – so sagte er zu Bohlen, nachdem ein Handfurzer "Cheri Cheri Lady" von Modern Talking "intoniert" hatte: "Der hat echt was aus dem Lied gemacht" –, doch eines ist klar: Bohlen ist weiterhin klar der Chef in der "Supertalent"-Jury.

Gottschalk seinerseits steckt der Moderator und Gastgeber noch in den Knochen: So übersetzte er hin und wieder für das Publikum Fragen an und Antworten von englischsprachigen Kandidaten ins Deutsche – wie er es einst auf der "Wetten, dass..?"-Couch getan hatte.

Nach Quotenflop und Sendungsaus nun bei RTL
Gottschalk hatte sich nach seinem Quotenflop im ARD-Vorabend und dem Scheitern der Sendung "Gottschalk Live" im Juni überraschend RTL zugewandt. Sein neuer Sender hält dem Neuzugang den Rücken frei: "Ganz klar, Thomas Gottschalk geht mit uns ein Stück Risiko ein", sagte Unterhaltungschef Tom Sänger vor der TV-Premiere dem "Tagesspiegel". Gottschalk sei von 23 ZDF-Jahren mit "Wetten, dass..?" geprägt und trete jetzt in einem Format auf, in dem ihn das Publikum nicht erwartet habe. Ob der Entertainer auch bei der nächsten Staffel dabei sei, ließ Sänger offen.

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