So, 19. November 2017

iPhone 5

14.09.2012 14:59

Orange-Chef kritisiert Apples Verkaufspolitik

Orange-Chef Michael Krammer ist über die Verkaufspolitik von Apple beim neuen iPhone 5 verärgert. "Wir hätten unseren bestehenden Kunden gerne ab sofort die Möglichkeit geboten, sich ein iPhone zu sichern. Apple lässt es leider nicht zu, dass wir den Vorbestellungsprozess schon jetzt auf unserer Website starten. Für mich ist das nicht sehr kundenfreundlich", kritisierte Krammer am Freitag in einer Aussendung.

Der für klare Worte bekannte Manager legt sich dabei mit einem Unternehmen an, das für seine Geheimniskrämerei bekannt ist. Die Folge ist, dass Journalistenanfragen bei Mobilfunkern zum iPhone regelmäßig mit Worten wie "Das kann ich nicht sagen, sonst streicht uns Apple von der Lieferliste" abgewimmelt werden. So war selbst der Starttermin 28. September für den iPhone-5-Verkauf nur unter der Hand zu erfahren.

Lightning-Adapter in den USA bereits ausverkauft
Für Unmut in den USA sorgt laut einem Bericht von appleinsider.com indes, das die Adapter für die neue Lightning-Schnittstelle, mit der der iPhone-Hersteller seinen bisherigen Dock Connector ablöst, bereits ausverkauft sind. Bereits eine halbe Stunde nach Start des Vorverkaufs sei das Kontingent erschöpft gewesen, heißt es in dem Bericht. Das zwischen 20 und 40 Euro teure Zubehör soll nun erst wieder im Oktober verfügbar sein - ältere Geräte, die den neuen Standard nicht unterstützen, dürften somit während der Wartezeit unbrauchbar sein.

Peinliche Panne bei Deutscher Telekom
In Deutschland hat der Ansturm auf das neueste Apple-Produkt am Freitag hingegen zu einem peinlichen Fehler bei der Deutschen Telekom geführt. Premium-Kunden, die bevorzugt über Apples neues Telefon informiert werden sollten, wurden per SMS versehentlich an eine Flirt-Hotline geschickt.

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